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Callejon, Annisokay & Improvement (Dresden, Februar 2018)

Fetter Tour-Auftakt mit Dreierpack

Ein gutes halbes Jahr ist die neue Scheibe „Fandigo“ von Callejon mittlerweile auf dem Markt, die der Metalcore-Truppe immerhin eine Top-Ten-Platzierung in den Charts einbrachte. Einige Frischlinge wurden bereits auf den Sommerfestivals und der Tour mit Papa Roach vorgestellt, nun ist der Fünfer auf gleichnamiger Tour, welche ihren Startschuss in Dresden feiert.

Der Donnerstag ist zwar sicher nicht der optimale Wochentag, um mit einem vollen Haus zu glänzen, trotzdem hat der Beatpol nur noch einige Restkarten anzubieten. So wirklich merkt man dies kurz vor Beginn zwar nicht, im Saal zeigen sich noch reichlich freie Lücken, als sich

Improvement

auf den Weg machen. Blöd vor allem, dass sie dies auch noch eine halbe Stunde vor offiziell angegebenen Beginn tun, sodass wohl einigen Besucher höchstens noch die Schlussakkorde der Band bleiben. (Dieses Früher-Anfangen ist und bleibt eine Frechheit; Anm.d.Red.)

Die Schweizer können ebenfalls mit einem neuen Album aufwarten, wobei „Farewells“ zugleich das Debüt von Improvement darstellt. Wie nicht anders zu erwarten, stammt auch der Opener „Snowflakes“ von der benannten Scheibe und geboten wird Metalcore, der sich geradeaus und ohne Kompromisse in die Ohren rammt. Die optischen Wahrnehmungen bleiben dabei im Hintergrund; ist der Klub eh schon für eine gut eingenebelte Bühne bekannt, verzichtet man diesmal auch noch auf völlig überbewertetes Licht. Ab und an zucken ein paar Lichtblitze gen Zuschauer oder ein paar rote Scheinwerfer tun ihr Übriges, im Großen und Ganzen ist allerdings von der Band nicht viel zu sehen. Dafür wird aber weiterhin kräftig losgeballert, Fontschreier Sebastian kündigt mit „Beyond“ den nächsten Titel an, verweist auf das neueste Video und erfreut sich der Tatsache, dass man nun innerhalb kürzester Zeit schon das zweite Mal in Dresden spielt. Ein knapper Zwischenruf „Und das macht ihr gut!“ kommt von jenseits der Bühne und dies darf man einfach mal als Beschreibung der gebotenen Leistung so stehen lassen.

Zu „Collide“ dürfen Handys und Feuerzeuge rausgeholt werden, nachgekommen wird der Bitte zwar eher spärlich, dafür lässt man sich nur zu gerne bei „In Oblivoin“ zu einem Moshpit bitten. In „Exhausted“ reiten die Schweizer mit deftigen Zwischenattacken zur Höchstleistung, im gleichen Zug wird weitestgehend dem Klargesang abgeschworen und der melodische Anteil schwindet ebenso, dafür gibt es aber eben ordentlich paar auf die Mütze. An dieser Stelle ist auch die Aufwärmphase beendet, leider steht der Gig damit ebenso schon am Ende. Mit „Farewells“ setzen Improvement den Schlusspunkt, Sebastian sucht zum Abschluss noch etwas Körperkontakt zu den ersten Reihen, ein letztes Mal darf ausgerastet werden, bis der nächste Zwischenruf „schön war’s“ das Ende besiegelt. Dem kann man nur zustimmen, auch wenn stimmungstechnisch definitiv noch Luft nach oben ist.

Setlist:

Snowflakes
Beyond
Collide
In Oblivoin
Exhausted
Farewells

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