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Caliban, Callejon, Beast War Returns, A Taste Of Broken Glass, Tornapart im Konzert (Aachen, Mai 2010)

Callejon ersetzten Raised Fist

A Taste Of Broken Glass ließen Mosh-Atmosphäre aufkommen

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Heute Abend steigt wieder eine Sause, bei der man mit Mitte 20 den Altersdurchschnitt um ein paar Jahre in die Höhe treibt. Der Musikbunker in Aachen ist fast vollständig ausverkauft und die letzten, vereinzelten Tickets werden an der Abendkasse sicherlich auch noch einen dankbaren Abnehmer finden. Grund für den Ansturm sind Caliban, die sich kurzzeitig Unterstützung von Callejon geholt haben, da Raised Fist ihren Auftritt kurz vor knapp aufgrund des isländischen Vulkans und dessen Folgen absagen mussten. Die Fans von Callejon freut dieser Umstand, denn viele sind sowohl Anhänger von Caliban als auch von Callejon, was ordentlich Grund zum Feiern bedeutet.

Tornapart

Doch bevor die beiden Hauptmagnete des heutigen Abends die Bühne entern und sich die Klinke, oder besser, das Mikro in die Hand geben, bereiten Tornapart den Weg zu einem aufgeheiztem Publikum, und betreten mit sieben Mann die kleine Bühne im Bunker. Klar, dass so viele Leute sich auf der Bühne erst einmal arrangieren müssen und es darauf hinausläuft, dass einer der zwei Gitarristen hinter dem Schlagzeug seinen heutigen Wirkungskreis findet.

Dick in der Mitte hingegen ist das Keyboard platziert, welches heute Abend im Wechsel für interessante Melodien und für gewöhnungsbedürftiges Geklimper sorgt. Zwei Sänger sorgen dabei für variablen Gesang, der zwischen Shouts und klaren Passagen abwechselt, welche zusätzlich von Basser Marcello mit Backvocals unterstützt werden. Der Gesang ist ok und man kann ihm gut zuhören. Doch stellenweise könnten Tornapart in der Tat etwas sparsamer mit dem Einsatz des Keyboards umgehen. Gerade bei „Echoes“ wird es stellenweise zu elektrolastig. Aber nicht umsonst schimpft sich das, was die Aachener hier bei ihrem Heimspiel kredenzen, New Metal. Und unübersehbar gibt es auch eine nette Anzahl im Publikum, welche die Klänge von Tornapart gut finden und ordentlich zu Aktivitäten anspornt. Zwischen den einzelnen Songs bekommt das Publikum von Andreas am Keyboard  immer ein paar Melodien auf die Ohren. Ob diese in dieser Häufigkeit jedoch nötig sind, bleibt offen. Nach einer halben Stunde Spielzeit und somit sieben Songs später, ist mit „Forever Damaged“ das Ende des Auftritts von Tornapart eingeläutet. Bis zum Schluss verfolgt einem das nervige Keyboard und so beginnt auch „Forever Damaged“ in bester Technomanier, und der Aufforderung „Jetzt macht doch mal ein wenig Party!“, worauf sich viele einlassen und wofür noch vier weitere Bands am heute Abend sorgen werden.

Setlist:

Metafiction
8 Bit Hereos
Blood Oath
Echoes
Medusa
Embrace The Light
Forever Damaged

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