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Caliban, As Blood Runs Black, Adept, For Today im Konzert (Frankfurt, Mai 2011)

Ein würdiger Tourauftakt in Frankfurt am Main

Caliban lieferten gleich zwei Coverversionen

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Caliban

Caliban ist eine der wenigen Bands, die aggressiven und knallharten Metal mit eingängigen Melodien und Refrains sowie für Hardcore typische Breakdows vereint, ohne dabei als „emo“ oder “screamo“ abgestempelt zu werden. Sie haben sich in ihrer über zahnjährigen Bandgeschichte einen guten Status in Deutschland erspielt, mit Bands wie Heaven Shall Burn und Maroon gehören sie sicherlich zur Speerspitze des jungen modernen Metals. Des Weiteren sind sie auch weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und tourten schon des Öfteren beispielsweise in Russland und den USA.

Caliban eröffneten ihre Spielzeit kraftvoll mit drei aufeinander folgenden Tracks, ohne Luft zu holen: „Love Song“, „My Time Has Come“und „Life Is Too Short“. Nach einer kurzen Begrüßung ging es weiter mit „No One Is Safe“ und einer schon zur Gewohnheit gewordenen Wall Of Death. Das Publikum hatte sichtlich Freude an dieser Art der Abendbeschäftigung. Sänger Andreas Dörner wies die Fans augenzwinkernd darauf hin, dass es keinen Fotograben gäbe und Stagediven durchaus möglich sei – sozusagen ein Wink mit dem Zaunpfahl. Von nun an sprang am laufenden Band jemand von der Bühne ins Publikum und lies sich von der Masse tragen. So etwas ist natürlich nur in kleineren Clubs möglich und verbreitet einen gewissen Charme.

Das brandneue „My Girldfriend’s Girldfriend“-Cover von Type O Negative, kam durchaus gut an, wobei hier nicht so lauthals mitgesungen wurde wie bei eigenen Hits wie „Walk Like The Dead“ oder „I Will Never Let You Down“. Bei den drei eben genannten Songs präsentierte sich vor allem Gitarrist Dennis hervorragend, der auch für die Clean-Vocals zuständig ist. Seine Stimme hat sich in den letzten Jahren sehr verbessert, er glänzt nun durch eine schöne und klare Singstimme, mit der er auch live überzeugen kann. Gegen Ende des Sets wurde mehrfach lauthals Rammsteins „Sonne“ gefordert. Als Caliban endlich das Stück ankündigten, gab es bei den Frankfurter Metalfans kein Halten mehr – es wurde mitgesungen, Hände reckten sich in die Luft und die Reihen drängten sich schubsend vor der Stage.

Caliban dankten Frankfurt für einen tollen Tourauftakt und beendeten ihr Set nach 14 energiegeladenen Songs, die überwiegend aktuellere Tracks waren.

Setlist:

  • 1. Love Song
  • 2. My Time Has Come
  • 3. Life is Too Short
  • 4. No One Is Safe
  • 5. My Girldfriend’s Girlfriend (Type O Negative-Cover
  • 6. Stop Running
  • 7. Walk Like The Dead
  • 8. No Where To Run, No Place To Hide
  • 9. All I Gave
  • 10. I Will Never Let You Down
  • 11. 24 Years
  • 12. Nothing Is Forever
  • 13. Sonne Rammstein-Cover)
  • 14. It’s Our Burder To Bleed

Alles in allem sah Frankfurt eine gute Show, bei der vor allem As Blood Runs Black als Gewinner auftrumpfen und sicherlich auch einige neue Fans gewinnen konnten. Die Headliner Caliban können als gute Liveband erneut überzeugen und festigen ihren Status damit.

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