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Caliban, All That Remains, Soilwork, Neaera, Bleed From Within im Konzert (Köln, Dezember 2010)

Das Abrisskommando war erfolgreich

Die Essigfabrik in Köln ist schon beinahe zu einem kleinen Core-Schuppen geworden. Immer wieder finden dort Konzerte statt, die dem Kölner Karneval das Fürchten lehren würden. Heute sorgen Caliban, Neaera, All That Remains und Bleed From Within für mächtiges Sausen in den Ohren, Schweiß auf der Stirn, blaue Flecken und Muskelkalter, noch bevor das Konzert begonnen hat. Auch dieses Mal zeigt sich binnen kurzer Zeit, dass so einiges angesagt sein wird, außer faules Herumstehen und Musik lauschen. Die Essigfabrik in Köln füllt sich in einem rasanten Tempo und die Fans verteilen sich im gesamten Raum und planen Merchandising- und Bierstandplünderungen, bevor der Gig mit Bleed From Within startet.

Bleed From Within

Bleed From Within stürmen als Opener regelrecht die Bühne der Essigfabrik. Innerhalb kurzer Zeit sind die Schotten mit einer enormen Präsenz am Start, die nicht zu verachten ist. Selbstbewusst und ohne Kompromisse knallen Scott, Dave, Graig, Ali und Davie den Musikbegeisterten Konzertbesuchern ihren Deathcore um die Ohren.

Der Applaus aus der Menge kann man durchaus als gut bezeichnen, auch wenn mehrere hundert Menschen während des Gigs eher bewegungslos in der Halle herumstehen und beobachten, wie Bleed From Within im Nebeldunst verschwinden. Die ersten beiden Brecher kann Scott sich noch zurück halten, aber ab Lied Nummer drei „The Novelist“ ist Schluss mit lustig. Jetzt werden Circle Pits angesagt und sogar eine Wall Of Death sorgt schon bei der Vorband für die nötige Stimmung.

Viele Fans nehmen das Angebot gerne an und toben sich ihre erste Dosis Adrenalin aus dem Körper. Der Sound von Bleed From Within ist auch wirklich prädestiniert dafür, ordentlich wach zu rütteln. Deathcore nennt sich nicht nur der kredenzte Musikbrei, sondern er ist es auch unfehlbar. Der Sound, den Dave und Graig aus ihren Gitarren zaubern, ist ganz ordentlich und wechselt sich hervorragend mit den immer wieder verzückenden Breakdowns ab. Hinzu kommt eine gute Screamo-Stimme von Scott, der sowohl das Keifen als auch das Growlen gut steht.

Für ihre nicht einmal sechs Jahre Bandgeschichte hinterlassen Bleed From Within auch nach „The Healing“ noch einen guten Eindruck. Die schottischen Deathcoreler konnten sowohl mit Action auf der Bühne als auch mit abwechslungsreichem Sound punkten. Von den Jungs wird man sicherlich noch häufiger die Ohren frei gepustet bekommen.

Setlist:

  • 1. This Is Our Legacy
  • 2. Servants Of Divinity
  • 3. The Novelist
  • 4. We Are Gathered Here Today
  • 5. Vanity
  • 6. The Healing
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