Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Cage, Split Heaven, Javelin, Snakebite im Konzert (Oer-Erkenschwick, Juli 2014)

Intime Metal-Matinee im Joe's

Und auch Cage sind neu zusammengewürfelt

Zum Thema

Cage

Schon fast runderneuert präsentieren sich die selbsternannten US-Power-Metal-Könige Cage auf dieser Tour durch Europa. Nicht zum ersten Mal lassen sie sich hier blicken und hoffentlich auch nicht zum letzten Mal, da man live durchaus konstatieren kann, dass die Neuzugänge Dwight Magic (auch bei Detonated) am Bass), Sean Elg (ebenfalls bei Nihilist) hinter den Kesseln und Casey „The Sentinel“ Trask (auch bei Monarch aktiv) volle Möhre zünden und trotz der geringen Besucherzahl alles was geht in die Livewaagschale werfen.

Schonung sieht anders aus, auch wenn die Frage durchaus erlaubt sein darf, warum denn die Amis noch immer langärmelig bei den ersten Songs agieren, schwitzt man doch allein beim Blick ins Joe’s, da sorgen doch die Strahler im aufgeheizten Bühnenbereich für ganze Schweißfluten – wie auf den Bildern zur Show unschwer zu erkennen ist.

Cage arbeiten aktuell an einem neuen Album, welches wohl auch schon komplett im Kasten ist und dieses Jahr noch erscheinen soll (wird ja auch Zeit, „Supremacy Of Steel“ ist ja auch schon drei Jahre alt; Anm. d. Red.). Aber auch so haben sie ein ganzes Bündel an hochklassigen Powergranaten im Gepäck, die Fans sind trotz der Affenhitze sofort bei der Stange und lassen besonders „I Am The King“ zu einem ganz speziellen Powerfausttrip des Abends werden. Nach einem „Wir freuen uns hier zu sein“ und dem anfeuernden „Are you ready?“ lassen sie es mit „War Of The Undead“ krachen, die Lederjacken fliegen in die Ecke, die Fans geraten aus dem Häuschen und nach „Kill The Devil“ tauchen dann auch die ersten Cage-Sprechchöre auf, die dann im Laufe des Abends durch die Band selbst und vor allem durch Muskelprotz und Gitarrist Dave „Conan“ Garcia in „Barbecue“-Rufe umgewandelt werden.

Bis dahin dauert es dann aber noch ein wenig, denn neben einem „Deutschland, wir lieben euch“ offenbaren sie spätestens mit „King Diamond“, wem denn die Zuneigung denn wirklich gehört – da können dann fast alle Anwesenden glatt zu- und auch einstimmen. Mitklatschen ist bei „Black River Falls“ angesagt, das als Experiment“ angekündigte „Philadelphia Experiment“ sorgt für die Zielgraden zum Grill, ein allerletztes Dankeschön und endlich, so sind sich alle einig, dürfen die gut riechenden Fleischlappen der Verköstigung zugeführt werden – und so kommt es bei der Metal-Matinee dann doch noch zu einer mehr als versöhnlichen Grillrunde, die auch um ein Uhr nachts nicht wirklich zu Ende ist.

Und wie war das irgendwann mitten im Set? Cage sind zurück? Das kann man unterstreichen, denn mit dieser Leistung und den messerriffigen Songs im Rücken muss es einfach auch hierzulande steil bergauf gehen.

Setlist:

Hell Destroyer
Braindead Woman
I Am The King
War Of The Undead
Kill The Devil
Shoot To Kill
March Of The Cage
Scarlet Witch
Betrayal
Metal Devil
King Diamond

Black River Falls
Philadelphia Experiment
?
Final Proclamation

Seite
comments powered by Disqus

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann