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Cage, Split Heaven, Javelin, Snakebite im Konzert (Oer-Erkenschwick, Juli 2014)

Intime Metal-Matinee im Joe's

Split Heaven präsentieren sich ebenfalls in neuer Besetzung

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Split Heaven

Zuerst muss man sich an eine veränderte Band gewöhnen, dazu kann man von Glück sagen, dass unsere mexikanischen Steppenhelden Split Heaven heute Abend überhaupt spielen können. Ein verändertes Gesicht insofern, als dass sie nach ihrem Abstecher 2012 in hiesige Gefilde beispielsweise beim Swordbrothers Festival 2012 ohne Siestagefühle absolvierten und schnell mal das Personalkarussell kreisen ließen. Mit Gian Carlo Farjat stellt sich also ein neuer Frontmann vor, der gesanglich zumindest nicht heute die ganz hohen Screams hinbekommt, der aber posingsicher immer wieder den Kontakt zum Publikum sucht. Neu an der Gitarre zockt auch Tali Hernández, der zuvor schon den Bass zupfte, was nun von Neuzugang Pablo Ollervides übernommen wird.

Viel wichtiger aber ist, dass sie heute überhaupt spielen können, meinte doch Axeman Tali, der Schredderei eine neue Bedeutung zumessen zu müssen, indem er sich auf dem Bäääm Festival 2014 gleich mal die Kuppe des linken Zeigefingers abrasierte – kurzer Krankenhauscheck, ein paar Bierchen mehr, vor allem aber Tequila, dazu vielleicht auch noch das eine oder andere Schmerzmittelchen, so kann er dann doch noch in die Power-Metal-Saiten greifen – Respekt.

„Was zum Teufel ist hier mit den Fliegen los?!“, will Gian gleich schon nach dem passend betitelten Opener „Danger Zone“ wissen, denn die komplette Fliegenschar des Ruhrgebiets scheint sich hier ins Joe’s zurückgezogen zu haben – eindeutig zu viele, um sie allesamt mit der Tod bringenden Klatsche zu verabschieden. Der Auftritt aber leidet nicht unter der Brummerinvasion, ein Power-Metal-Geschoss nach dem anderen ballert in die übersichtliche Runde. Viel Spaß auf der Bühne, Pommesgabeln, Luftgitarren und Headbangen auf der anderen Seite, auch wenige Gäste können ordentlich Alarm machen. „Gebt alles“ so Gian vor „Iron Witch“, doch irgendwie ist die stickige Hitze und das damit einhergehende Dauerölen nicht für alle die ideale Basis für unbedingtes Vollgas. Die Powerfaust aber geht immer, wie zum wiederholten Mal dann auch beim Rausschmeißer „Waiting For The Angel Of Death“ deutlich wird. Und trotz der famosen Leistung freut sich alles auf Cage, auf eine Pause, auf frische Luft und vor allem auf die nächste Kehlenspülung.

Setlist:

Danger Zone
False Martyr
Nightfall
Psycho Samurai
Iron Witch
Devil Isn’t Fool
Sinner
Waiting For The Angel Of Death

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