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Cage, Split Heaven, Javelin, Snakebite im Konzert (Oer-Erkenschwick, Juli 2014)

Intime Metal-Matinee im Joe's

Javelin sind bei der ganzen Tour dabei

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Javelin

Als nächstes sind die Power Metaller Javelin aus Hamm an der Reihe, die jetzt nicht nur einige Dates diesen Monat mit den beiden folgenden Bands abreißen, sondern auch schon dieses Wochenende einen klasse Gig beim von The-Pit.de präsentierten Bäääm Festival2014 hinlegten. Gut eingespielt trifft auch dieses Quintett auf drei Handvoll ZuschauerInnen, nimmt das aber mit Humor, hat es doch erstens nicht wirklich mit einer vollen Hütte gerechnet, und feiert zweitens wegen des aufkommenden Applauses – „Ihr macht Lärm wie 5000 oder 6000“, na wer da nicht die Ironiefalle zuschnappen sieht.

Mitgebracht haben die Power Metaller eine schöne Mischung aus ihren bisherigen Releases, recht gleich verteilt auf den aktuellen, letztes Jahr im Herbst veröffentlichten Longplayer „Fragments Of The Inner Shadow“ sowie der vorher veröffentlichten Scheibe „Dark Broken Land“ von 2009. Mit „Wave Of Despair“ werfen sie sogar einen ganz weiten Blick zurück in die eigene Vergangenheit und legen ein Zitat der Debüt-EP „Seasons Of Grey“ hin.

„Da wo Cage, Split Heaven und wir sind, ist das Zentrum des Heavy Metal“, so Frontmann Carsten selbstbewusst und freut sich zugleich darüber, dass die US-Truppe auch fast geschlossen im Publikum anwesend ist. Schnell muss er anschließend auch von seinen englischen Ansagen ins Deutsche wechseln, sind sie doch wieder nahe der Heimat. Trotz des wohl reichlichen Tequila-Genusses mit den schon erwähnten Bands lassen Javelin keine Schwächen erkennen, die noch bei Snakebite aufgetretenen Soundprobleme sind ja auch schon lange Geschichte. „Wo wir den Laden schon leer gespielt haben“, so ironisiert Carsten vor „Fading Away“, doch was sollen die Fünf machen, wenn wegen der mehr als fiesen Raumtemperatur einige der wenigen Anwesenden dann doch lieber nach einem ersten Regenguss die frische Luft vorziehen; das Mitsingprogramm bleibt folgerichtig mehr als übersichtlich, wobei Carsten die Situation insofern umgeht, als dass er ins Publikum stiefelt und Cage-Fronter Sean Peck das Mikrophon unter den Riechkolben hält. „Ist ja noch früh am Tage“, so Carsten beim Rausschmeißer „Phantom“, droht eine 15-minütige Mitklatschorgie an und wünscht noch viel Spaß mit den folgenden Bands – hier ist nicht viel zu holen gewesen und das Beste herausgeholt worden.

Setlist:

Down
Knowing
Sea Of Sorrow
Dark Broken Land
The Cenotaph
Fire Will Fall
Fading Away
Wave Of Despair
Phantom

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