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Cage & Guilty As Charged im Konzert (Moers, April 2017)

US-Metal-Montag im Dschungel-Club

Guilty As Charged müssen heute als Trio ran

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In Moers? Im Dschungel-Club? Wann hat denn da mal eine härtere Band gespielt? Anscheinend will da eine kleine Location ein bisschen mitmischen im Clubdickicht, was eben nur viele Fans bisher noch nicht mitbekommen haben. Und wer sich zum ersten Male dort hinbegibt, wird sicherlich auch an der unscheinbaren Eckkneipenfassade vorbeituckern. Am Ende sind für diesen Montagabend aber doch gut 40 Metalheads anwesend, um Cage auf ihrer Europatour live zu begutachten. Als Support sind

Guilty As Charged

aus Belgien dabei, die wohl bisher niemand auf den Schirm hatte und die sich heute auch als Trio ohne zweite Klampfe präsentieren müssen – so ist das, wenn man einem Hauptjob nachgehen muss und wochentags eben nicht großartig auf Tour gehen kann, weil der Arbeitgeber nicht jedes Hobby gut findet und unterstützt.

Aber auch als Trio schlagen sie sich wacker, verzichten weitestgehend auf Soli, wie Frontmann und Gitarrist Jan zu verstehen gibt, wobei er kurz vor Schluss diesen Vorsatz über Bord wirft und doch ein paar kurze rudimentäre Selbstdarstellungseinheiten einflechtet. „Kommt ruhig näher, ist Platz genug“, so Jan nach dem Opener „Preach For The Masses“, weil auch bei beengten Verhältnissen das Gros der Anwesenden sich lieber im rückwärtigen Bereich knubbelt.

Überhaupt bleibt es auf einer lockern Art und Weise auch unterhaltsam. „Schon Bock auf Cage?“, will Jan wissen, doch die Gäste kommen erst bedächtig aus dem Quark, was der Sänger dann mit einem „kommt schon, ist doch Montag, flippt ein bisschen aus“ kommentiert. Nach den beiden neuen Songs gibt es dann bei „Metal Holocaust“ mit dem wohl größten Thrash-Metal-Anteil des Abends eine deutliche Aggressionsschippe drauf, das anschließende „Pay The Price“ wird nach einem „come on, show me your horns“ auch mit Pommesgabeln geehrt und auch der Rausschmeißer „Lone Wolf“ von der ersten EP kann sich nicht über mangelnden Applaus beschweren. Okayer, gut gelungener Auftakt, den eben so niemand erwartet hat.

Setlist:

Preach To The Masses
Race
Trio
Metal Holocaust
Pay The Price
Lone Wolf

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