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Bullet, Striker, Stallion im Konzert (Bochum, Oktober 2014)

Old-School-Schlacht ohne Ausfall

So und nicht anders muss Heavy Metal zelebriert werden, und das gleich heute dreimal, denn Stallion, Striker und schlussendlich Bullet schenken sich nichts, wenn es um die Gunst des Publikums geht. Das muss alles raus, Adrenalin pur bis zum Anschlag, auch wenn es nur etwas über 300 Fans in die Bochumer Matrix geschafft haben. Diese werden aber mit einer brandneuen Anlage belohnt, was sich spürbar positiv auf den Sound auswirkt.

Stallion

Dem Vernehmen nach konnten Stallion ja schon auf dem KIT dieses Jahr gut abräumen, doch Zeitzeugen berichten, dass diese Show heute Abend deutlich besser ist. Mit Hummeln im Allerwertesten entern die Fünf die Bühne, und blickt man um sich, so füllt sich die Halle recht zügig, sodass schon bei den ersten Songs gut 200 Fans vor Ort sind, was sich insofern noch ändert, dass schnell sogar die maximale Besucherzahl des Abends erreicht wird.

Erst kürzlich legten Stallion mit „Rise & Ride“ ihr Debüt vor – erstaunlich, besteht die Truppe doch erst ein gutes Jahr und hatte schon im Vorfeld eine Demo, eine Mini-LP und eine 7“ veröffentlicht. Das Debüt will natürlich vorgestellt werden, keine Frage, zu kurz kommt es nicht, und genau das behagt den Fans, die ebenfalls schnell bei der Sache sind und die Vorwärtsramme „Stigmatized“ ordentlich bejubeln.

Die Truppe vom Bodensee investiert viel und bekommt auch viel zurück: Headbangen hier, Pommesgabel dort, für einen Opener kann sich das auf beiden Seiten gut sehen lassen. Kurze Pausen, kreischende Gitarren und mit „Heavy Metal Rock’n’Roll“ ein Coversong von Rock Godess, vielfach gewünscht und prompt geliefert – Stallion erfüllen exzellent ihre Anheizerrolle, lassen die Leute zu Bullet und Striker schreien und verabschieden sich mit „Canadian Steel“ (was für eine Überleitung zur nächsten Band, Anm. d. Red.), um schon kurze Zeit später wie versprochen am Merchstand aufzutauchen. Vorbildlich.

Eines schnell noch zur Aufklärung, weil es vor Ort keiner glaubte: Der Gitarrist ganz links auf der Bühne, Oliver, hat wirklich ein Jahr bei den blutigen Debauchery gespielt (bei Fleshcrawl ist er ebenfalls noch aktiv; Anm. d. Red.) – mit Lederschürze und blutverschmiert, weswegen er lediglich im Schweiße seines Angesichts kaum zu identifizieren war.

Setlist:

Rise & Ride
Wild Stallions
Killing Time
Stigmatized
Wooden Horse
Give It To Me
Watch Out
Heavy Metal Rock’n’Roll (Rock Goddess-Cover)
Canadian Steele

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