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Bullet For My Valentine, While She Sleeps, Coldrain im Konzert (Utrecht, November 2015)

Starkes Bandpackage für einen gelungenen Abend

Fotografieren durfte nur der exklusive Tourfotograf - deshalb an dieser Stelle leider nur ein Cover

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While She Sleeps

Als nächstes sind dann die Kollegen von While She Sleeps an der Reihe. Wobei von Schlaf hier keine Rede sein kann, das was das Quintett aus dem Vereinigten Königreich darbietet ist schon ziemlich brutal. Cleanen Gesang sucht man über weite Strecken der Show vergebens, gerade das kommt aber gut beim mittlerweile gut gefüllten Saal an und wie sich später herausstellt, zieht das Quintett ohnehin seinen eigenen, exklusiven Fanclub an, der in der Mitte des Raumes ordentlich Stimmung macht.

Fronter „Loz“ Taylor beginnt dann auch gleich das koordinieren und ordnet nach Ende des Openers „Brainwashed“ einen Circle-Pit an. Vor „Our Courage, Our Cancer“ greift er dann wieder ein, dieses Mal soll es aber ein Pogo sein. Egal was er verlangt, das Publikum folgt seinen Anweisungen begierig und so taut er im Verlauf der Show immer weiter auf.

So gibt es im weiteren Verlauf der Show ein dickes Lob für die erste Crowdsurferin, deren Beispiel dann natürlich auch einige andere folgen, ein Dankeschön an Coldrain und natürlich auch den Headliner, sowie eine Runde Extraapplaus für die Security – Respekt für diese nette Geste, das sieht man so  nicht so häufig.

Es sind aber nicht nur diese Gesten, auch musikalisch wissen While She Sleeps absolut mitzureißen. Die wütenden Shouts, heavy Riffs und harten Breakdowns lassen das Publikum komplett und konstant ausflippen, sodass sich in der Saalmitte vor allem im späteren Verlauf der Show schon fast so etwas wie ein Dauer-Pogo bildet. Die Band selbst freut sich sichtbar über dieses positive Feedback, nur von den Zuschauern auf dem Balkon hätten sie wohl ein wenig mehr erwartet. Nach Gitarrist Mat Welsh‘s Motivationsversuch „Wie geht’s euch da oben?“ kommentiert der Fronter das maue Feedback dementsprechend trocken: “Das ist warum man besser hier unten vor der Bühne stehen sollte”. Der Basser hingegen gibt die oberen Ränge noch nicht auf und sprintet während „Seven Hills“ kurzerhand nach oben um seinen Riff von dort zu spielen.

Das Stimmungs-Epizentrum bleibt aber selbstverständlich vor der Bühne, wo die Fans auch die letzten beiden Nummern noch kräftig abfeiern. Beim Abschlusstrack, einer Eigeninterpretation des Klassikers „When The Saints Go Marching In“, springt Sänger Loz Taylor dann kurzerhand samt Mikro in die Menge und beendet den Song irgendwie auf Fan-Schultern oder Händen kniend. Eine Frage hat er dann aber doch noch: „Wo steigt die Afterparty? Ich habe jetzt so richtig Lust mit euch das eine oder andere Bier zu trinken, einen Johnny durchzuziehen und neue Freundschaften zu schließen“.

Insgesamt eine extrem starke, vor allen Dingen aber auch sympathische Performance der Briten, die Bullet For My Valentine vom Massenappeal abgesehen in Nichts nachstehen.

Setlist:

Brainwashed
This Is The Six
Death Toll
Our Courage, Our Cancer
Trophies Of Violence
New World Torture
Seven Hills
Four Walls
When The Saints Go Marching In

 

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