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Bullet, '77, Screamer im Konzert (Essen, Oktober 2012)

Krank und trotzdem dabei

Screamer können neue Fans gewinnen

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Schon Anfang des Jahres waren Bullet hier im Essener Turock, damals noch mit Grand Magus als verstärkendem Headliner. Heute aber ziehen sie selbst als Kopf des Trosses durch die Clubs und wollen natürlich das neue Album „Full Pull“ live näher bringen. Als Unterstützung haben sie sich die spanischen, richtig guten aber auch innovationsfreien '77 und die neuen Metal-Hoffnungsträger Schwedens, Screamer, ins Boot geholt.

Screamer

Wenn schon kein Platz da ist, dann nutze ihn wenigstens, das denken sich wohl auch die Schweden Screamer, die ihr Drumkit natürlich vor dem des Headliners aufbauen müssen und somit den drei Saitenbedienern nur noch bedingt Platz zur Verfügung steht. Hartes Geschäft für Newcomer, also alles wie gehabt. Drei Jahre ist die junge Truppe erst aktiv und schon im ersten Jahr des Bestehens veröffenlichten sie die 4-Track-Demo „Never Going Down“. Letztes Jahr dann lieferten sie mit „Adrenaline Distractions“ ihr Debüt via High Roller Records ab. Knapp etwas mehr als die Hälfte der Tour ist nun vorbei, und man merkt den Jungens an, wie sehr sie die Zeit genießen konnten, um wie eine Einheit dazustehen.

Man sollte auch meinen, dass die Vorband mal wieder absolut keinen interessiert, doch diesen Erwartungen macht das Essener Publikum einen schönen Strich durch die Rechnung, denn schon beim Opener stehen die ersten Fans in der ersten Reihe, bereit, zumindest alle Refrains mitzusingen. „Oh, wie geil, das ist 'Can You Hear Me'“, brüllt da ein weiblicher Fan ihrer Nachbarin ins Ohr, schon jetzt wohl eine Offenbarung für Old SchoolerInnen.

Nach und nach füllt sich das Turock, der Applaus nach dem Debüttiteltrack schwillt ebenfalls an, und ab „Keep On Walking“ sind dann auch die ersten Mattenfeger im Einsatz.  Auch wenn der Platz auf der Bühne arg gering ist und Christoffer durch seine Doppelbelastung an Bass und Gesang natürlich stark bewegungseingeschränkt ist, umso mehr machen seine drei Mitstreiter Alarm und posen wie wild. „Wir haben noch einen Song“, haut Christoffer schnell heraus, bevor er durch ein Schlagzeuggewitter ausgebremt wird. Zuvor gibt es sogar mit „Phoenix“ einen neuen Song, den sie laut eigener Aussage eigentlich mal aufnehmen sollten. Recht so, denn das Gebotene lässt nach neuem Stoff lechzen.

Setlist:

Can You Hear Me
Adrenaline Distractions
Keep On Walking
Phoenix
All Over Again
Screamer
Rock Bottom

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