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British Lion, Kobra & The Lotus im Konzert (Köln, August 2017)

Der Maiden-Chef mal auf kleiner Bühne

Der Schwarm aller anwesenden Männer: Kobra Paige.

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Nicht nur viele Steve Harris-Fans freuen sich auf den speziellen Abend mit British Lion als Hauptakt in fast Wohnzimmeratmosphäre, sondern sichtlich auch diejenigen, die in bandeigenen Tour T-Shirts aus den letzten Jahren anwesend sind. In Gesprächen hört man heraus, dass der Sänger live eine deutlich bessere Leistung hinlegt als auf Studiotonträgern. Außerdem ist es ein kleines Wunder, dass man den Iron Maiden-Bassisten so nah erleben darf. Das ist Grund genug, um die Show an einem Freitagabend im kleinen Kölner Klub Luxor näher unter die Lupe zu nehmen.

Kobra & The Lotus

Der kleine Klub ist mehr als bis zur Hälfte gefüllt und so kann sich auch die Vorband über einen würdigen Empfang in der Domstadt freuen. Die Band startet etwas vorsichtig mit ihrem Programm und merkt, dass die Anwesenden sie mit mehr als höflichem Applaus empfangen. Daraufhin lockert sich die Stimmung auf der Bühne und die Jungs und das Mädel geben Gas. Die musikalisch anspruchsvolleren Stücke fallen in die zweite Hälfte der Set-Liste, was eigentlich kein Wunder ist, denn die Band muss sich erst mal auch auf der Bühne warmspielen.

Die Frontfrau und Namensgeberin der Formation, Kobra Paige, legt bühnen- und gesangstechnisch eine reife Leistung hin und so bewegt sie sich stimmtechnisch sehr sicher über die kleine Bühne und feuert zwischendurch das Publikum gut gelaunt an. Die Leute geben dann bis zur Hälfte des Klubs gerne ihren Applaus für den reif gespielten Hard Rock mit Einflüssen aus Heavy Metal, Progressive Rock und Gothic Metal. Die Songs sind allesamt sehr melodisch und an der Stimmsicherheit von Kobra merkt man, dass sie viel Erfahrung hat und das nicht nur durch diverse Touren in der Welt, sondern auch durch ihre klassische Ausbildung an der Stimme. Dass nicht nur die kraftvolle Stimme der Frontfrau im Mittelpunkt steht, zeigt ihr ansprechendes Äußeres. Die sexy Optik trägt auch dazu bei, dass die männlichen Zuschauer ihren Blick kaum von ihr abwenden, egal wo sie sich auf der Bühne aufhält.

Die gesamte Gruppe wirkt konzerttechnisch aufeinander gut eingespielt und somit ist es kein Wunder, dass selbst Gene Simmons von Kiss Interesse an der Gruppe für sein Label bekundete. Potenzial ist durchaus vorhanden, jedoch müssten sich die Songs voneinander etwas mehr absetzen, wenn auch außerhalb der Szene größere Erfolge erzielt werden sollen. Mit fünf Studioveröffentlichungen im Rücken sollte dies langsam an der Zeit sein. Nach dem Konzertabend stehen alle Bandmitglieder sympathisch an ihrem Merchandising-Stand, um die Autogramm- und Fotowünsche der Fans zu erfüllen.

Setlist:

Gotham
Trigger Pulse
Specimen X (Mortal Chamber)
Hold On
Warhorse
Soldier
Hell On Earth
You Don´t Know
50 Shades Of Evil

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