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Bring Me The Horizon, A Day To Remember, August Burns Red im Konzert (Münster, Oktober 2009)

Die beste Band direkt zu Anfang

So energetisch leider nicht in Münster: A Day To Remember

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Nun haben sie begonnen – die zwei konzerttechnisch wohl besten Wochen des Jahres für Core-Fans und Anhänger moderneren Metals. Eingeläutet wurde diese Flut an tollen Konzerten im Ruhrpott und Umgebung von August Burns Red, A Day To Remember und Bring Me The Horizon am 28. Oktober im Münsteraner Skaters Palace – freuen kann man sich noch z.B. auf den Neckbreaker’s Ball (am 30.10 in Bochum), die Beastfest Tour (am 31.10 in Münster), The Devil Wears Prada in Bochum am 1. November und die Never Say Die Tour (am 05.11 in Münster). Für noch mehr vielversprechende Konzerte könnt ihr übrigens unsere stets aktuelle Tourdaten-Sektion aufrufen; doch nun zurück zu dem bereits vergangenen Konzert:

August Burns Red

Den Anfang machte der aus Pennsylvania stammende Fünfer August Burns Red. Leider musste aus Zeitgründen auf ein Intro verzichtet werden, sodass die Band direkt beim Betreten der Bühne mit einem der zwölf genialen Songs des neuen Albums „Constellations“ begann: „White Washed“. Allein als das Anfangsriff aus den Boxen schallte liefen mir bereits Schauer um Schauer über den Rücken und die Fans im Pit Amok. Die Musik dieser Band allein vereint eine unfassbare Energie, unbeschreibliche Melodien sowie eine unerklärliche Wut und Aggressivität – und nun stelle man sich dies alles absolut perfekt live vorgetragen vor mit einem charismatischen Frontmann wie Jake Luhrs einer ist.

Gänsehaut pur. Für mich stand bereits jetzt fest, dass August Burns Red wieder die Band des Abends war, denn diese Leistung zu toppen ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit – selbst wenn die anderen Bands in Höchstform wären, was bekanntermaßen gerade auch bei den Sängern eher selten der Fall ist. Im Anschluss wurden einige alte Klassiker, darunter „Back Burner“ und „Composure“, problemlos runtergespielt – was bei den andern beiden Bands schon eine Besonderheit ist, doch dazu später mehr.

Doch natürlich kamen auch die technisch sehr anspruchsvollen neuen Songs nicht zu kurz, so wurden die Songs „Thirty And Seven“ und „Meddler“ gespielt und ließen die Anhänger der Band im Pit förmlich ausrasten. Wichtig ist bei einem Sound wie diese Band ihn spielt, dass die Instrumente gut abgenommen werden, was hier auch der Fall war: So konnte man die zeit- wie auch tempolosen (in unterschiedlichem Sinne zu verstehen) Riffs gut identifizieren und auch als Mann multiple Ohrgasmen erleben, die Melodien der Leadgitarre und die wuchtig krachenden Riffs der Rhythmusgitarre trieben in Kombination mit dem anspruchsvollen Drumming und dem energiegeladen Sänger die Band wie auch Publikum zu Höchstleistungen.

Etwas schade war, dass die Lichtshow bei August Burns Red nicht so beeindruckend war wie bei den anderen beiden Bands, doch das war eigentlich irrelevant – auch ohne Lichtshow hätte diese Band ihre Kollegen im Nu an die Wand gespielt. Ein druckvoller Sound ist deutlich wichtiger als eine Lichtshow. Ebenfalls bedauerlich war die Tatsache, dass die fünf Jungs als erste Band spielen mussten und nach knappen 30 Minuten bereits die Bühne verließen - auffällig war übrigens, dass das Publikum hier durchschnittlich gut drei bis vier Jahre älter war als bei Bring Me The Horizon oder der zweiten Band, A Day To Remember.

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