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Brainstorm, Winterstorm & Cryptic Lane im Konzert (Bochum, Oktober 2016)

Wenig sparsam, die Schwaben

In den tourintensiven Monaten entpuppt sich auch heute der Sonntag nicht als der „kurz vor ausverkauft“-Publikumsmagnet, doch im Gegensatz zu Mob Rules vor genau einer Woche hier an Ort und Stelle findet sich dieses Mal im Rockpalast gut das doppelte an Fans ein – und so sind es geschätzte 150 Fans, die mit Brainstorm zum Tourfinale feiern wollen.

Cryptic Lane

Die Hard Rocker Cryptic Lane aus Castrop-Rauxel haben sich heute wohl viel vorgenommen, denn etwas früher als geplant entern sie die Bühne – noch immer als Quartett, wo Frontmann René weiterhin den Bass bedient, sich aber auch ein bisschen dahinter versteckt. Zumindest wird es für ihn deutlich schwieriger, auf das Publikum einzugehen, was dann an der Doppelbelastung liegen mag.

Auf ihre Fans können sie sich jedenfalls an diesem Sonntagabend verlassen, denn nicht wenige haben auch den Weg wegen Cryptic Lane in den Rockpalast angetreten, und so stehen auch schon die ersten dicht vor der Bühne, schnell sind auch ein paar sanfte Haarschwinger zu beobachten und auch der erste Applaus ist schon richtig ordentlich. Das lässt sich dann auch in der Folgezeit steigern, mit dem überraschenden, „brauchen wir nicht ansagen, sollte jeder kennen“-Coversong „Born To Be Wild“ holen sie gleich noch ein paar Zweifler mehr ab, sodass das Fazit rundum als positiv durchgeht.

„Habt ihr Bock zu rocken?“ will René dann auch folgerichtig wissen, schnell muss noch das Bass-Steckerproblem gelöst werden, was dieses Mal halt nicht am Soundmann liegt, und schon kann es mit der Debüt-Nummer „Kill The Oppression“ weitergehen. Einige steppen leicht mit, das Mitklatschen kann sich ebenfalls hören und sehen lassen. Kurz noch der Hinweis auf den Merch und dass man da oben im Dunkeln zu finden sei, ein Dankeschön an Brainstorm für die Gelegenheit, hier abrocken zu dürfen, da neigt sich auch schon die eigene Spielzeit dem Ende zu, welche sie dann mit dem gefühlvoll balladesken, dann aber immer steiler rockenden „Never Enough“ auch harmonisch abschließen. Vielleicht nicht immer ganz rund, der Abend, den Fans aber ist das egal und feiern ihren lokalen Trumpf im Billing. Da klappt dann sogar das Mitsingen beim Rausschmeißer. „Danke Leute“, um bei den Worten Renés zu bleiben.

Setlist:

Breaking Out
What The Fuck
Kill The Oppression
The Time Is Now
Born To Be Wild (Steppenwolf-Cover)
I'm Not Dead
Never Enough

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