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Börsencrash Festival 2013

Wuppertaler Metal Meeting zieht fast 400 Fans

Seven Thorns legen einen ordentlichen Festivalauftakt hin

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Genau genommen sind es 370 Gäste, die sich nicht nach Wuppertal verirren, sondern ganz gezielt zur Börse tingeln, um die 2013er Auflage des Börsencrash Festivals mitzuerleben. Natürlich sind einmal mehr diverse Konkurrenzveranstaltungen an diesem Samstag aktiv, aber an welchem Wochenende ist das hier im Ruhrgebiet und Umgebung nicht mehr der Fall. 370 Gäste aber sind auch Indiz dafür, dass die Organisatoren dieses Jahr ganz sicher rote Zahlen schreiben, auch wenn mit Brainstorm nicht nur ein namhafter Headliner verpflichtet ist, sondern sich die Nitrogods als große Gewinner des Eintagesspektakels herausstellen.

Seven Thorns

Für den Auftakt ist heute die dänische Power-Metal-Formation Seven Thorns zuständig, die Anfang des Jahres mit „II“ ihren dritten Longplayer veröffentlichten. Schon letztes Jahr beim Turock Open Air 2012 konnten sie einen positiven Eindruck hinterlassen, in Erinnerung aber bleibt auch, dass Jungspund und Frontmann Gustav wie Espenlaub zitterte – kalt war es nicht, das mag dann doch die Aufregung gewesen sein.

Heuer zeigt sich aber ein ganz anderes Bild, denn gesanglich kann man ihm eh nicht an die Karre pinkeln, dazu aber kommt heute noch eine starke Bühnenpräsenz. Zwar ist das Publikum anfangs wie gewohnt noch etwas zurückhaltend, doch ab „Spread Your Wings“ lassen sich doch die ersten zur Powerfaust animieren, was auf der Bühne sichtbar noch mehr Lockerheit bringt.

Gut 150 Leute haben sich bisher in der Börse eingefunden, was dann endlich auch die Lücken vor der Bühne ein wenig schließt. „Are you ready for a new song?“, will Gustav wissen und stimmt damit auf „Eye Of The Storm“ nach dem 2010er Doppelpack ein. Das anschließende neue „Queen Of Swords“ gewinnt durch die breite Vokalwand der drei Backgroundsänger.

„Ihr könnt ruhig mitsingen“, so Gustav, die aufkommenden Fragezeichen wandeln sich schnell in ein Lächeln der Erkenntnis, denn viele scheinen mit dem ABBA-Song „Mamma Mia“ vertraut. Es wird jetzt nicht nur ein wenig geschwoft, sondern auch gesanglich eingestimmt. Schade nur, dass eben erst ein Coversong den Stimmungspegel nach oben treiben muss – die Mischung aus Helloween meets Stratovarious macht es möglich. Gelungener Auftakt, die Band verabschiedet sich und verneigt sich umarmend vor dem Publikum.

Setlist:

Revelation
End Of The Road
Spread Your Wings
Eye Of The Storm
Queen Of Swords
Mamma Mia (ABBA-Cover)
Night Of Temptation
Liberty
Freedom Call

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