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Börsencrash Festival 2010

Auch die fünfte Auflage war ein Erfolg

Zum fünften Mal öffnete das Börsencrash Festival im Oktober 2010 seine Tore für das metalhungrige Publikum aus Wuppertal und Umgebung. Ein starkes und ziemlich truemetallisches Bandaufgebot war angekündigt worden und zog letztendlich auch über 350 Besucher in die Börse. Fand das Festival im vergangenen Jahr noch an einem Freitag statt, konnte man diesmal wieder einen Samstag buchen. Auch zwei kleine Neuerungen waren zu entdecken: Essen gab es diesmal auch draußen und mit einem CD-Händler vor Ort war ein Anlass gegeben, sein Geld nicht nur für Getränke rauszuhauen. Dass die Location von Anfang an fast konstant gut gefüllt war, ist ein weitere Beleg für ein qualitativ gutes Line-Up.

Dragonsfire

Für gewöhnlich hat der Opener eines Gigs immer, mehr oder weniger, mit einem mageren und zurückhaltenden Publikum zu kämpfen. Davon können Dragonsfire heute jedoch gar nicht sprechen. Der Konzertsaal der Wuppertaler Börse ist bereits zu früher Stunde gut gefüllt und alle Metalheads scheinen gute Laune im Gepäck zu haben.

Das Südhessener Quartett steht zunächst beinahe überflüssig auf der Bühne, denn das ganze Publikum lauscht gebannt und verdutzt auf das Intro, welche eine Szene darstellst, in der jemand Unbekanntes auf einer Sex-Hotline anruft und eine entsprechende Dame den Telefonhörer abnimmt. Als das Intro endlich verklungen ist, legen Dragonsfire direkt mit einem ordentlichen Tempo und „My Mashed Insane Brain“  los, das geradezu prädestiniert zu sein scheint,  um zurückhaltende Gemüter aus der Reserve zu locken. Die Taktik geht in der Tat auf und es muss niemand lange auf kreisende Häupter oder große Pommesgabeln warten. Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass dieser Zustand den Jungs von Dragonsfire noch einen Schub an positiver Energie zulegen lässt, und so schmettern Thassilo, Jan, Matthias und Timo auf ihren Instrumenten herum, dass es kaum eine Steigerung zu geben scheint.

Egal ob „Raging Fire“, „Blood For Blood“ oder das fröhlich stimmende „Dragonsfire Rockxxx“, Band und Fans haben ordentlich Spaß, so wie es sich gehört. Zwar könnte sich Sänger Thassilo, der durchaus eine gute Stimme hat, das kehlige Reden zwischen den Songs sparen und auf den normalen Stimmgebrauch umstellen, aber das soll nur eine kleine Bemerkung am Rande sein. Immer wieder erhebt sich auch Drummer Jan Müller hinter seinem Drumset empor, um ein Schwätzchen mit dem Publikum zu machen, oder ein Erinnerungsfoto zu schießen. Das Publikum hat es sich redlich verdient im Archiv von Dragonsfire aufgenommen zu werden, so nett und offen, wie sie Band empfangen haben. Ein Lob für Dragonsfire, das sie sich mit ihrem Auftritt und ihrer Musik wirklich verdient haben. Nach „Visons For Life“ kommt jedoch leider schon die Anmerkung von Thassilo, dass Dragonsfire das letzte Lied für ihren heutigen Gig spielen müssen. Da herrscht Zucht und Ordnung auf dem Wuppertaler Börsencrash Festival und trotz aller Regeln gehört nun einmal auch ein Schluss-Song zu einem Konzert dazu und so stimmen die vier „Time Of The Twilight Wings Of Death“ an, zu dem ein letztes Mal ordentlich gefeiert wird.

Setlist:

1.    My Mashed Insane Brain
2.    Raging Fire
3.    Blood For Blood
4.    Dragonsfire Rockxxx
5.    Burning For Metal
6.    Visions For Life
7.    Time Of Twilight Wings Of Death

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