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Börsencrash Festival 2009

Gelungenes Event mit Vorfreude auf 2010

Powerwolf

In der Retrospektive kann man nur zu dem einen Schluss kommen: Powerwolf waren der eigentliche Headliner an diesem Abend. Das Gedränge vor der Bühne nahm beängstigende Ausmaße an, es wurde geschoben, gedrückt, die Fäuste gereckt, schon bevor die Band die Bühne enterte. Die Bühne war wie gewohnt mit sakralen Elementen geschmückt, einer Kirche nachempfunden, Nebelschwaden waberten und bahnten sich einen Weg über die Bühnenbretter über den Abgrund des Bühnenrandes hinweg. Und weiterhin wie gewohnt segnete Powerlupus Attila mit reichlich Weihrauch die Umgebung, die Zuschauer und ein bisschen auch sich selbst.

Eigentlich war es egal, welchen Song Powerwolf anstimmten, alles wurde begeistert aufgenommen und mitgesungen. Das Gedränge vor der Bühne wurde nach und nach noch ein wenig intensiver, und gerade „Raise Your Fist, Evangelist“ wurde mit einer Wand aus hochgereckten Fäusten abgefeiert. Durch die installierten Ventilatoren wurden auch sehr effektvoll die Haare der Gitarristen nach hinten gefönt, so dass die diabolischen Fratzen in schwarz und weiß ihre Wirkung nicht verfehlten. Und wenn Organist Falk mal nicht gerade seinen Finger über die Tasten huschen lies, stand er am Bühnenrand und forderte die Meute auf, doch noch mehr Engagement an den Tag zu legen und nicht nachzulassen. Und weil dieses Anfeuern seitens Powerwolf perfekt gelang, wollten die angetretenen Jünger die Band nicht ohne Zugabe entschwinden lassen. Und sie bekamen nochmals einen letzen Song zum Mitsingen. Das epische und treibende Stück „In Blood We Trust“ setzte einen Schlusspunkt unter einer Show mit hohem Unterhaltungsfaktor, der Power Powerwolfs sei Dank.

Setlist:

1. We Take It From The Living
2. Prayer In The Dark
3. Raise Your Fist, Evangelist
4. We Came To Take Your Souls
5. Panic In The Pentragram
6. Werewolves Of Armenia
7. Saturday Satan
8. Resurrection By Erection
9. Kiss Of The Cobra King
10. Lupus Dei
11. In Blood We Trust

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