Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Blutengel, Chrom im Konzert (Duisburg, März 2011)

Von Vampiren, Feuer und Blut

Chrom supporten Blutengel

Zum Thema

Die Sonne lacht vom blauen Himmel und endlich ist es auch nicht mehr so kalt. Zeit also für den Biergarten? Ganz falsch, heute Abend ist es an der Zeit, ins Eventschloss nach Duisburg zu gehen, um Einlass zu bitten, denn keine anderen als Blutengel rufen nach ihren Jüngern. Und diese machen sich schon lange vor Einlass auf. Lange vor Einlass bedeutet hier 15 Uhr, sie trotzen den Sonnenstrahlen, die einen Vampir zu Staub zerfallen lassen, und andere beginnen zu glitzern. Zu sehen sind um diese Zeit selbstverständlich weder die einen, noch die anderen Blutsauger. Bis 18 Uhr hat sich die Menge derart angehäuft, dass die Schlange vor der Grotte bis zum Schwenkgrill geht, doch essen möchte gerade niemand. Um 19 Uhr endlich öffnet sich die Pforte der Grotte und alle drängen in die vordersten Reihen. Mittlerweile hat sich rumgesprochen, dass die zweite Supportband Mina Harker heute aufgrund von Krankheit nicht auftreten wird.

Chrom

Etwas verspätet dringt dann endlich Nebel über die Bühne, die Ankunft von Chrom zeichnet sich ab. Genau so kommt es dann auch endlich. Chris und Tom betreten die Bühne, begrüßen die Gekommenen herzlich und die Show beginnt mit „The Worst Day“. Glücklicherweise passt der Titel heute so gar nicht, denn was kann an diesem Tag schlecht sein? Der Rhythmus geht direkt in das Blut der Jünger über und sie bewegen sich im Takt. Chris' Stimme wirkt anfangs noch etwas eingerostet, entwickelt sich dann aber im Laufe der Show.

Chris versteht es aber, das Publikum anzusprechen und immer wieder holt er dieses ab, tritt in Kontakt und stellt so eine Bindung her. Bei „Salvation“ scheint es so, als hätten Chrom es geschafft. Sie haben das erreicht, was ein Supportact machen soll: anheizen, die Stimmung aufladen und Lust auf mehr machen. Der Song ist elektronischer als die vorherigen Songs und die Jungs lassen es hier gar nicht mehr zu, dass sich nicht bewegt wird.

Die Gothic-Electro Band aus Nordrhein-Westfalen gibt sich wirklich Mühe, sie erreichen mit ihrer Musik in der Grotte zwar nicht jeden, lassen sich dieses aber nicht anmerken. Und den einen oder anderen sieht man später tatäschlich am Merchandise-Stand nach Chrom-Shirts fragen. „Only You“ ist dann auch ein Song, der den Großteil der Fans in der düsteren Höhle anspricht. Sie wiegen sich im Takt und Chris gelingt es, dieses für sich und Tom zu nutzen. Es scheint an dieser Stelle, als falle eine Last von ihnen ab und „My Desire“ wirkt dann auch viel selbstbewusster und freier.

Nach noch zwei Songs verabschieden sich Chrom und verneigen sich vorm Duisburger Publikum.

Setlist:

1. The Worst Day
2. New Impression
3. Salvation
4. Blame You
5. Only You
6. My Desire
7. Scared Tonight
8. Morbid Mind

Seite
  • 1
  • 2
comments powered by Disqus

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann