Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Blind Guardian, Van Canto, Steelwing im Konzert (Bamberg, Oktober 2010)

Ein grandioses Konzert der Metal-Heroen
Zum Thema

Blind Guardian

Die Unruhe während der Umbaupause im Zuschauerraum ist förmlich greifbar. Manche der Fans in den ersten Reihen halten den Blick starr auf die noch recht unscheinbare Bühne fixiert, obwohl von der Band noch weit und breit nichts zu sehen ist. Der Vorhang, der den hinteren Teil der Bühne verdeckt, hängt noch und nur ein paar Mikroständer zeugen davon, dass hier Musik gemacht wird. Die Euphorie bricht aus, als die Hallenbeleuchtung ausgeschaltet wird. Es erklingt das Intro zu „Sacred Worlds“ und der Auftritt von Blind Guardian beginnt. Das Stück schlägt ein und die Band erntet einen Beifall der schon eher einem hysterischen Schrei ähnelt. Viel Zeit lässt die Combo nicht verstreichen und legt mit „Welcome To Dying“ gleich einen ihrer größten Hits nach.

Hansi Kürsch und seine Mannen treffen genau den Nerv der Zuhörer. Doch auch jetzt lassen die Musiker nicht viel Zeit verstreichen und legen mit „Born In A Mourning Hall“ gleich den nächsten Kracher nach. Auch hier wird wie selbstverständlich in immenser Lautstärke der Chorus mitgesungen. Der Sound ist für die Akustikverhältnisse die eine Sportarena mit sich bringt fantastisch. Die Höhen sind glasklar und der Bass drückt kräftig durch die Reihen. Einen kleinen Tick lauter dürfte es allerdings sein. „Nightfall“ wird das bis jetzt langsamste Stück des Sets, wird aber genau so laut mitgesungen wie der Vorgängertitel. Auffallend ist, wie viele jüngere Fans im Publikum sind. Blind Guardian sind nun ja schon einige Jahre im Geschäft. Ihre Anziehungskraft auf die Kids hat in der Zeit aber offensichtlich nicht nachgelassen.

„Fly“, die nächste Nummer der Band lädt wieder zum mitsingen ein und diese Einladung wird gerne angenommen. Das epische „Time Stands Still (At The Iron Hill)“ und „Traveller In Time“ leiten dann langsam in die Hochphase des Abends über. Und die beginnt mit einem Lied, das dem einen oder anderen mit Sicherheit Halsschmerzen am nächsten Morgen bereitet hat. Die Rede ist von „Valhalla“. Das vom Album „Follow The Blind“ stammende Werk wird sehnlich erwartet und die Band lässt die Zuhörer minutenlang den Refrain alleine und später mit Schlagzeugbegleitung singen. Das ist immer einer der magischen Momente einer Blind Guardian-Show.

Mit „A Past And Future Secret“ wird dann regelrecht der Anker geworfen. Der Stimmung des Songs entsprechend werden um die Bühne rote Leuchtfeuer abgebrannt. Diese verstärken noch die mystische Stimmung, die das Lied schon übermittelt. „Bright Eyes“ und „A Voice In The Dark“ sind zwei weitere unglaublich intensive Stücke die regelrecht mit der Atemluft inhaliert werden. Den Abschluss des regulären Sets beschreibt der Hit „Mirror Mirror“. Begeistert feiern die Fans ihre Heroen und es ist klar dass die Band so einfach nicht davon kommt. Und so legen Blind Guardian mit „Ashes To Ashes“, dem Pflichtsong „The Bard’s Song – In The Forest“, „Wheel Of Time“ und „Imaginations From The Other Side“ noch eine Zugabe hin, die sich gewaschen hat. Dieser Abend dürfte vielen in Erinnerung bleiben.  

Setlist:

 

1. Sacred Worlds
2. Welcome To Dying
3. Born In A Mourning Hall
4. Nightfall
5. Fly
6. Time Stands Still (At The Iron Hill)
7. Travellr In Time
8. Valhalla
9. A Past And Future Secret
10. Bright Eyes
11. A Voice in the Dark
12. Mirror Mirror
---------------------------------------------------
13. Ashes to Ashes
14. The Bard's Song - In The Forest
15. Wheel Of Time
16. Imaginations From The Other Side

Seite
  • 1
  • 2
comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna