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Blackfield Festival 2011

Ein durch und durch gelungenes Festival

"Glück auf!" mit Stahlmann

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Stahlmann

Nun wird es rockig auf der Amphibühne, denn jetzt tritt Neue Deutsche Härte auf die Bohlen, dargestellt durch die Göttinger Band Stahlmann. Die Band, die schon viele Fans von sich überzeugen konnte, trifft nun auch auf prall gefüllte vordere Ränge. Sie sind gekommen, um Mart und Co. ordentlich anzufeuern. Das Set beginnt passenderweise mit dem Song “Willkommen”. Heute stehen von den bisher zu fünft auftretenden Stahlmännern nur vier auf der Bühne, doch die Anwesenden wissen genau, wie man die Bühne rocken muss - da wird jeder Zentimeter ausgenutzt. Nach einer kleinen Aufwärmphase geht Mart dann auch zur Sache, denn immerhin sei die Zeit des Frühshoppens nun vorbei und ab jetzt wird gearbeitet. Mit „Stahlmann“ beweisen sie dann, was Arbeit wirklich heißt: „Glück auf!“. Dann gibt Mart eine Runde, die Flasche Whiskey geht durch die Menge, unter dem strengen Blick Marts, der sich erhofft, noch etwas abzubekommen. Bekommt er und so geht es weiter mit „Hass Mich“. Die Menge im Amphitheater hat sich nun enorm vergrößert, es wird getanzt, es wird gerockt und mit gegrölt, was das Zeug hält. Das Treiben der vier Stahlmänner auf der Bühne ist bunt und wild, so dass dann auch mal der Bassist vom Sänger umgerannt wird.

Aber ohne all dies wäre das doch auch langweilig. Die Ehre, wie Mart es nennt, vor dem Publikum zu spielen endet dann aber schon, als der letzte Song angekündigt wird. Aber es gäbe ja noch die Chance, die Jungs am Merchstand zu treffen. Es sollen doch bitte alle nackt und mit Bier kommen. Ob dem wirklich Folge geleistet wurde, wird an dieser Stelle verschwiegen. Mit „Teufel“ verabschieden sich die Stahlmänner, um sich hinterher frisch geduscht und „entsilbert“ dem Blackfield-Geschehen hinzugeben.

Setlist:

Willkommen
Marschieren
Stahlmann
Kaltes Herz
Göttin
Hass Mich
Herzschlag
Teufel

Sono

Nun ist es aber Zeit für die Hamburger Staupiloten, wie Jens von X-Divide die kommende Band ankündigt. Heute seien sie auf jeden Fall überpünktlich angekommen. Lennard, Florian und Martin betreten die Bühne gut gelaunt und die letztjährige Absage wird als Running Gag durchs gesamte Set gezogen. Das, was die Hamburger nun auf der Bühne zeigen, ist eine Mischung aus Pop und Electro und findet auch Gefallen. Zum Ende des ersten Songs schnappt sich Lennard seine Gibson und begleitet die letzten Töne des Stückes mit. Der zweite Song „All Those City Lights“ wird begeistert aufgenommen und gerade von der ersten Reihe mitgesungen. Endlich setzt sich auch draußen die Sonne durch und es ist, als würde sie den Hamburgern zeigen wollen, wie schön es doch im Ruhrgebiet ist.

Vielleicht liegt es an der Sonne oder an der Mittagszeit, irgendwie plätschert der Auftritt der Hamburger Jungs so vor sich hin und das, obwohl die Band sich vorne alle Mühe gibt, zu überzeugen. Deswegen dann auch die Frage von Lennard inmitten des Sets, ob Gelsenkirchen denn überhaupt da sei. Ja, sind sie, zumindest schaffen es noch einige vorne, der Band das zu geben, was diese verdient hat. Aber den Großteil überzeugen Sono heute leider nicht.

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