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Blackfield Festival 2011

Ein durch und durch gelungenes Festival

IAMX präsentieren ein buntes Inferno

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IAMX

Nun wird es bunt auf der Bühne. Nahezu jeder Zentimeter wird auch benötigt für den immensen Bühnenaufbau der Band IAMX. Und IAMX wären nicht IAMX, wenn sie sich für diesen nicht immens viel Zeit lassen würden; ganze 30 Minuten nach Plan beginnen sie endlich zu spielen. Den einen oder anderen Besucher hat dies definitiv vergrätzt. Aber die Technik lässt sich einfach lange bitten, bis sie funktioniert, wie sie funktionieren soll. Dann endlich beginnt das Set mit „Music People“. Nun machen sie gut, was durchs Warten aufgekommen ist: Sie zünden das für sie so bekannte Inferno an Farben, Kostümen, Bewegen und Tönen. Sie zucken, sie rocken, sie zappen und schlagen auf alles ein, was sich gerade anbietet. Eine Leiter wird ebenso als Schlagzeug verwendet, wie ein solches und alle erzeugten Töne ergeben ein Ganzes. Bei „Nightlife“ fällt Chris' Maske und die Keyboarderin Janine wechselt an die kopflose Gitarre. Es scheint ein heilloses Durcheinander auf der Bühne zu sein und doch hat alles seinen Platz.

IAMX zünden derart, dass das gesamte Publikum wie elektrisiert jedem Ton folgt. Wo gewirbelt wird, da fallen Späne, äh... Instrumente und so kommt es immer wieder dazu, dass Mitarbeiter auf der Bühne aufstellen, was umgefallen ist und richten, was zu richten ist. Die Band stört es nicht, sie ist es ja gewohnt, sie liefert ab, was vom Publikum gewünscht wird und zündet, so dass auch denen in den letzten Reihen warm geworden ist.

Setlist:

Music People
Nightlife
Ghost Of Utopia
My Secret Friend
Tear Garden
Bring Me Back A Dog   
Nature Of Inviting
Cold Red Light
Kiss And Swollow
President

Diary of Dreams

Es wird Abend. Gäbe es heute Sonne, würde diese nun untergehen, und vorne auf der Bühne tut sich was. Zum einen werden die Instrumente der Band Diary Of Dreams zurecht gerückt, zum anderen wird auch alles für eine Pyro-Show vorbereitet. Die Band, die schon lange einen guten Namen in der Gothicszene hat, hat sich etwas Besonderes überlegt und schon beim Opener „The Wedding“ wird die gesamte Bühne in orangefarbenen Nebel getaucht. Adrian kündigt direkt den nächsten Song an, der sich auf dem am 26. August erscheinenden Album befindet. „Undividable“, welcher bei den Diary Of Dreams-Fans schon bekannt ist, wird direkt mitgesungen und im anschließenden Stück folgen Funkenfontänen, so dass es aussieht, als wären riesige Wunderkerzen aufgestellt worden. Dass diese auf der Bühne stehen, ist auch gut, denn der starke Regen lässt die meisten Besucher, die nicht mehr unter das Vordach passen, mit Schirmen das Bühnenspektakel beobachten.

Das Set ist eine Mischung aus bekannten Songs und Tracks vom kommenden Album „Echo In Me“, auch das Titelstück wird heute von Adrian und seinen Kollegen performt. Immer wieder fordert er das Publikum auf, mitzumachen, sich zu bewegen und zu klatschen. Bei „Unwanted“ brechen dann auch alle Dämme und durch die Show animiert und durch das Feuer gewärmt, steht niemand mehr still. Für kurze Zeit höchstens Adrian, um das, was er sieht, in sich aufzunehmen. Der Sänger der Band greift immer mal wieder zur Gitarre, ist sichtlich beeindruckt von dem Geschehen und weist mit einem Schmunzeln auf den letzten Song hin. Natürlich darf auch heute „Traumtänzer“ nicht fehlen. Mit dieser Hymne verlassen die Jungs die Bühne und hinterlassen einen wahrhaft guten Eindruck.

Setlist:

The Wedding
Undividable
King Of Nowhere
Menschfeind
Echo In Me
Unwanted
N 43
Odyssey
Splinter
Plage
Kingdom Of Greed
Traumtänzer

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