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Blackfield Festival 2011

Ein durch und durch gelungenes Festival

Mono Inc. stellen "Viva Hades" vor

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Absolute Body Control

Es wird nochmals elektronisch, der Körper will schließlich warm gehalten werden und so betritt die Band Absolute Body Control ohne Ankündigung von Sven die Bühne. Die wohl die älteste Band heute wurde schon 1980 gegründet und hat einige Fans mitgebracht. Der Sänger, der aus Belgien stammt, zeigt, was es bedeutet, seinen Körper unter Kontrolle zu haben: Er tanzt, verbiegt sich und steckt die Meute vor der Bühne an, mitzumachen. Die etwas seichteren Klänge, die klar zu verstehenden Vocals runden den elektronischen Vormittag hervorragend ab. Dirk scheint dennoch erschlagen zu sein, er wirkt fahrig, schaut aber durchweg gut gelaunt ins Publikum.

So wie sie auf der Bühne erschienen sind, so verlassen sie diese auch nach ihrem Auftritt wieder, kein Wort zu denen, die für sie gekommen sind. Böse nimmt ihnen das aber an dieser Stelle niemand. Viel mehr ist es so, dass nun der Andrang an den Stellen auf dem Gelände am größten ist, wo es etwas zu essen gibt.

Mono Inc.

Durch die etwas längere Umbauphase - es dauert eben länger Schlagzeug, Gitarre und Bass vorzubereiten - wird die Zeit fürs Mittagessen genutzt und schnell sind die gesamten Plätze in den vorderen Rängen gefüllt. Ein Mono-Inc.-Shirt neben dem nächsten und viele sich der Bühne entgegen streckende Hände, nehmen die Band in Empfang. Jens weist noch in der Ankündigung darauf hin, dass sich die Hamburger Band in den letzten Jahren viele Fans erspielt hat. Eine große Menge derer ist heute hier versammelt.

Nach Carl Fornia, Katha Mia und Manuel Antoni betritt auch Frontmann Martin Engler die Bühne und alle werden laut jubelnd begrüßt. Netterweise hat auch Martin nur Häme für das Wetter mitgebracht, denn sie hätten bei dem Wetter hier ja auch echt in Hamburg bleiben können. Recht hat er, aber nun, da sie einmal da sind, können sie auch die Bühne rocken und das tun sie, laut und ohne Rücksicht. Auch Carls Gitarre, die anfangs rumzickt, wird kurzerhand von Funk auf Kabel umgesattelt und dann geht es rund. Es ist hier auch ganz egal, welchen Song die Hamburger spielen, ob von den alten Alben, oder vom neuen „Viva Hades“, die, die vor der Bühne stehen, singen Song um Song, Zeile für Zeile mit. Somit kommt es tatsächlich zur Gänsehaut bei bibberkalten zwölf Grad Außentemperatur. Es ist der hundertste Auftritt der Band und dieser wird selbstverständlich auch via Mono Inc. TV mitgeschnitten. Dann verschwindet die Band für kürzeste Zeit hinter der Bühne und kommt in Gardeuniform, bzw. Kriegskleidung wieder auf die Bühne. Es ist Zeit für „Voices Of Doom“. Nach der Performance sind doch tatsächlich schon die ersten Fans heiser - so muss es aber auch sein. Was nicht sein muss, aber direkt kommt, ist der finale Song. Mit “Get Some Sleep” verlassen Mono Inc. wieder die Bühne.

Setlist:

This Is The Day
Symphony Of Pain
Viva Hades
Forgiven
The Passenger
Voices Of Doom
Get Some Sleep

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