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Blackfield Festival 2011

Ein durch und durch gelungenes Festival

Alexx brachte dem Blackfield die Eiszeit

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Combichrist

Jens macht sich einen Spaß daraus, die nun folgende Band aus Großbritannien anzusagen; so sei dies sicher nun die ruhigste und friedlichste Band des gesamten Festivals. Diese Worte werden nachher Lügen gestraft, wahr ist allerdings, dass diese Band aus den Clubs nicht mehr wegzudenken ist. Besprochen und angekündigt werden hier Combichrist und ruhig und friedlich ist fortan nichts mehr. Die beiden Schlagzeuge werden derart verdroschen, dass vor allem das linke mehrmals wieder aufgebaut werden muss. Es fliegen Drumsticks durch die Gegend, so wie auch der Frontmann der Band. Ein Hauch von Babypuderduft erreicht die erste Reihe und ebenso staubig sieht es auf der Bühne innerhalb kürzester Zeit aus. Vom Publikum lautstark gefeiert und noch mehr gefordert, geben die Jungs mehr als Vollgas - leider zu Lasten der Technik. Im vierten Song gibt es einen Knall und dann ist erstmal Schweigen, nichts geht mehr vorne. Es werden Kabel umgesteckt, es wird gebaut, geguckt und es bleibt nichts anderes übrig, als den Fans dann sagen zu müssen, dass das technische Problem größer ist, als man es direkt beheben könne und man den Auftritt nach nur 30 Minuten abbrechen müsse.

Tatsächlich Combichrist verlassen die Bühne. Jens übersetzt anschließend ins deutsche und löscht somit alle Hoffnungen, die noch vorhanden waren. Enttäuschte Gesichter und Buh-Rufe folgen dem, aber helfen tut es nichts.

Eisbrecher

„Wenn der dicke Mann auf die Bühne kommt, dann geht es meist weiter!“ so kündigt Jens die vorletzte Bands des Abends an. Es folgt eine „Eiszeit“, auch wenn sich in der Hitze des Amphitheaters keiner vorstellen kann, dass es heute noch mal kälter wird. Eisbrecher wurden vom Publikum des Blackfield Festivals gewünscht und hier ist die Band, die derzeit am neuen Album arbeitet und im Herbst wieder auf Tour gehen wird. Auch wieder mit auf der Bühne: Jürgen Plangger, nun neben Frontmann Alexx die Gitarre schwingend. In Arktiskleidung betreten die Eisbrecher die Bühne und haben somit das Mitleid auf ihrer Seite. Hammer und Sichel schwingend betritt Alexx die Bühne, wirft diese kurzerhand hinter sich und muss erst einmal das Mikro überzeugen, seine Stimme zu transportieren - zwischenzeitlich leiht er Jürgens Planggers Mikro aus.

Während die Sonne nun langsam untergeht, fügt Alexx hinzu, dass das Wetter gestern ja noch nicht so fein gewesen sei, aber sie seien ja noch nicht da gewesen. Er entschuldigt sich mit einem Schmunzeln. Nach dem dritten Stück „Angst“ verabschiedet er sich von den Fotografen, die den Bühnengraben verlassen. Er ist gut drauf, er kommuniziert mit dem Publikum und es macht Spaß und alle, die noch können, grölen jeden Song mit. Sein Humor ist großartig, auch den Titel des nächsten Albums „verrät“ er grinsend. „Wüste“ wird es heißen und das Outfit werde angepasst: Adiletten und Bermuda-Shorts seien inklusive. Songs wie „Schwarze Witwe“ oder auch „Die Engel“ werden Zeile für Zeile mitgesungen. Um „Amok“ richtig spielen zu können, werden die bekannten Fässer auf die Bühne geholt und arg in Anspruch genommen. Natürlich kreist auch wieder die Flasche und die Hoffnung, etwas abzubekommen, wird erfüllt. Mit den Worten: „Sehr brav, da haben wir schon in ganz kleinen Clubs vor ganz wenig Menschen gespielt und die Pulle war leer. Sehr brav. Da gebe ich sie gleich wieder ab. Prost. Und da wir alle aus dieser Pulle getrunken haben können wir uns auch küssen und anfassen und niemand bekommt ehec.“ gibt er sie wieder ab. “Miststück“ ist das letzte Stück des heutigen Eisbrecher Abends und Alexx verlässt die Bühne, der Rest der Band folgt.

Setlist:

Eiszeit
Willkommen Im Nichts
Angst
Leider
Heilig
Schwarze Witwe
Die Engel
Vergissmeinnicht
Amok
This Is Deutsch
Miststück

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