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Blackfield Festival 2011

Ein durch und durch gelungenes Festival

Und hier kommt die Letzte Instanz

Zum Thema

Assemblage 23

Es ist immer schwer für eine Band, die „nur“ Ersatz für eine ist, die aufgrund widriger Umstände nicht auftreten kann. Das kann man so hinnehmen und das beste daraus machen, oder derart selbstbewusst auftreten, als wäre man nicht der Eratz. Die Aufgabe haben Assemblage 23 übernommen und angekündigt durch Jens, werden zum Frontsänger auch zwei gutaussehende Keyboarder hinzukommen. Dass einer davon er ist, wird anschließend schmunzelnd zur Kenntnis genommen. Dankenswerterweise hat Jens den Part des schon in die USA abgereisten Stammkeyboarders Paul Seeghers übernommen. Tom Shear hat sich dafür entschieden, allen Besuchern, die für Rotersand gekommen sind, sich als besten Ersatz zu präsentieren. Mit vollem Feuer und „Naked“ beginnt er das Set und genauso geht er durch die präsentieren Songs. Bei „Alive“ zündet er noch mal richtig und steckt alle Anwesenden an. Wer jetzt noch nicht im Assemblage 23-Fieber ist, bekommt es knüppeldick mit „Let Me Be Your Armour“. EBM vom Feinsten mit einer Spur Synth Pop wird hier geboten mit einer Performance, die man nicht von vielen Bands dieser Art sehen darf. Nach dem letzten Song „Disappoint“ werden noch schnell ein paar Erinnerungsfotos per iPhone geschossen. Das war wirklich kein Ersatz für Rotersand, das war ein Auftritt, als habe er die gesamte Zeit auf der Running Order gestanden.

Setlist:

Naked
Opened
Drive
Alive
Impermanence
Let Me Be You Armor
Document
Let The Wind Erase Me
Disappoint

Letzte Instanz

Angekündigt wird nun die Letzte Instanz und diese hüpfen und springen auf die Bühne. Nach einem Intro geht es direkt mit „Dein Gott“ los. Wer die Auftritte der Letzten Instanz kennt, weiß, dass es nun abgehen wird und maximal zum Ende ruhige Töne angeschlagen werden. Holly begrüßt das Publikum mit den Worten, dass es zwar gestern geregnet habe, sie aber hoffen, dass dies heute nicht der Fall ist und alle Spaß haben werden. Und dann ist es auch schon zu warm, so dass Hollys Hemd der Sonne zum Opfer fällt. Übel nimmt ihm das sicher niemand. Egal welcher der Instanzler, alle geben Vollgas. Sei es Mutti Stolz, Benni Cellini, Holly D., Michael, David oder Oli: Hier wird gehüpft, getanzt, die roten Zöpfe rotieren und rotieren. Und das soll doch auch bitte das Publikum nachmachen, es stehe ihm schließlich auch frei, sich ausziehen, wenn es zu warm wird, die Sachen könne man gerne dann auf die Bühne werfen. Gesagt, getan, die Kleiderordnung heute ist eh eine ganze andere als noch gestern.

Und schon ist Zeit, der alten Welt ein neues Zeichen beizubringen, wobei die meisten das Zeichen doch schon kennen. Es geht um das „L“ und das „I“, welches sich hervorragend mit zwei Händen zeigen lässt. Das Programm der Letzten Instanz kommt einem Sporterlebnis gleich, denn immer wieder wird das Publikum aufgefordert zu hüpfen, zu springen, niederzuknien und wieder aufzustehen. Holly vergisst aber auch nicht, denen zu danken, die es überhaupt möglich machen, dass heute alle hier sein dürfen. Sein Dank gilt den Veranstaltern und der Crew. Vor dem achten Song wird erst einmal gestestet, ob nun die Männer oder die Frauen lauter singen können. Heraus kommt, dass es wohl unentschieden steht. Mit dem ruhigen Song „Wir Sind Allein“ verlassen die Instanzler die Bühne, die es ebenso schade finden, wie das nun völlig erhitzte Publikum.

Setlist:

Intro
Dein Gott
Neue Helden
Feuertanz
Komm!
Der Garten
Flucht Ins Glück
Tanz, Tanz, Tanz
Ohne Dich
Der Letzte Tag
Finsternis
Wir Sind Allein

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