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Blackfield Festival 2011

Ein durch und durch gelungenes Festival

Burn eröffneten das Festival

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Samstag, 25. Juni

Zum vierten Mal jährt sich nun das Blackfield Festival in Gelsenkirchen. Großes hatten die Veranstalter dieses Jahr vor, denn das Blackfield Festival sollte geklont werden und gleichzeitig in Gelsenkirchen und in Bad Querfurt stattfinden. Die Bands die in einer Stadt am Samstag spielen sollten, würden am nächsten Tag in der anderen Stadt die Bühne rocken. Doch was die Veranstalter nicht beeinflussen konnten, war die Nachfrage nach den Tickets im Vorverkauf - so wurde schweren Herzen entschieden, dass der Klon abgesagt wurde. Nun ist es aber endlich so weit, das Warten hat ein Ende, die Bühne ist aufgebaut, vor den noch geschlossenen Türen sieht man den Zipfel des Metstandes und anderer Stände und auch jetzt um zehn Uhr morgens riecht man schon Bratwürstchen. Gestern fand die Warm-Up-Party in der Bochumer Matrix statt und die ersten haben den Campingplatz bezogen. Es scheint alles perfekt, nur Petrus scheint heute nicht gut drauf zu sein. Es regnet und regnet und die Wolken verheißen nichts Gutes. Dennoch sind schon um zehn Uhr die ersten Goths in der Reihe vor der Kasse aufgestellt, begierig, ins Innere zu gelangen. Hochkarätige Bands wie Diary Of Dreams, Apoptygma Berzerk oder And One haben sich für den heutigen Tag angekündigt. Kräftig was auf die Ohren wird es von Rabia Sorda, IAMX oder Absolute Body Control geben. Aber auch Newcomer wie die Band Burn lassen auf einen genialen Tag hoffen.

Burn

Nachdem die Tore offen sind, haben sich die ersten Fans vor der Bühne aufgereiht. Das Bild im Amphitheater ist zwiegespalten. Zum einen harren viele auf den Rängen aus, entweder mit Regenschirm oder mit Regenponcho, zum anderen haben viele den Weg unters Bühnenvordach gefunden, um ein wenig im Trocknen zu stehen. Der Keyboarder von der Band X-Divide wird heute und morgen, wie schon im letzten Jahr, durch die Tage moderieren und schon steht er auf der Bühne und sagt den ersten Act des Blackfield Festivals 2011 an. Die Band, die das gesamte Festival eröffnen wird, kommt aus Münster und ist für emotionale Musik bekannt. Genau das, was die im Regen stehenden Fans zum Start gebrauchen können.

Zu Beginn wird deutlich, dass irgendetwas mit dem Mikro des Frontmannes nicht stimmt - Felix Friberg ist einfach nicht zu verstehen. Er merkt dies schnell und wechselt an das Mikro seines Bandkollegen, der netterweise seinen Platz räumt. Anders als während der vorherigen 200 Konzerte, die die Band schon absolviert hat, steht er nun eben ganz rechts. Das aber tut den Songs wie dem Knaller „Dirt“ keinen Abbruch. Scherzhaft mischt Felix das Ganze noch auf, als er bemerkt, dass er wohl heute zum Sport verdammt sei, um an das Effectboard zu gelangen. Es ist ein rockiger Start, es ist ein zum Teil hochemotionaler Start, den die Band Burn vorne abliefert. Dass die Texte zum Teil autobiographisch sind, wird absolut deutlich und so ist es schade, dass die Band schon nach kurzer Zeit ihren letzten Song ankündigt.

Setlist:

Burn For You
Ghost
Bunny
Burning Clouds
Dirt
The Truth

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