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Black Stone Cherry, The Colts im Konzert (Bochum, Juli 2012)

Gute Rockmusik setzt sich auch heute noch durch

The Colts sind als Support ein große positive Überraschung

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Ein nett gemeintes „Pech gehabt“ geht an alle, die einfach die Vorwarnungen ignorierten und sich nicht noch Karten im VVK gesichert haben, denn die Matrix konnte sich ein schönes „Ausverkauft“ in die Auslage hängen – nicht schlecht, steht den meisten Fans zu dieser Jahreszeit der Sinn doch eher nach Festivals, als nach überheißen Clubshows. Aus Kentucky sind sie gekommen, um zu zeigen, wie Rock, Country und Blues anständig rüberzubringen sind: Black Stone Cherry spielen da zunehmend in der obersten Liga mit. Den Support übernehmen The Colts aus Olpe, die eine überraschend starke Show hinlegen und sich so sicherlich nicht zum letzten Mal für eine Show in der Matrix empfehlen.

The Colts

Deine Chance ist gering, also nutze sie – genau das muss in den fünf Köpfen der Colts aus Olpe herumgegeistert sein, als sie erfuhren, dass sie in der Matrix den Abend für Black Stone Cherry eröffnen dürfen. Die junge Truppe gibt dann auch zu verstehen, dass sie noch nie vor so vielen Leuten gespielt hat; von weichen Knien merkt man aber nichts. Dafür haben sie Feuer genug im Allerwertesten.

„Es geht nicht ums gewinnen…sondern ums gewinnen wollen“, so das The Colts-Motto auf dem Facebook-Profil, und wer so unverbraucht einfach drauflos rockt, der braucht nicht bange vor fehlenden Reaktionen seitens des Publikums zu beben, denn dieses ist in Bochum schell auf der Seite der Revolverhelden. „Was ist denn hier los?“ fragt Frontmann Benni Bazooka ein wenig verdutzt, als sich unzählige Hände klatschend in die Höhe erheben und so der Einleitung für „Party It Down“ den richtigen Rahmen beisteuern.

Eine kleine Dosis freche Anleitung zum Feiern – „Gleich kommen Black Stone Cherry, da muss von euch mehr kommen!“ – ein bisschen Alarm auf der Bühne und ein Frontmann, der die notwendige Präsenz zeigt, dazu ein Bündel an guten Rocksongs mit reichlich Hard-Rock- und Blues-Anleihen, stimmlich so manches Mal ganz nah an Danzig Glenn - fertig ist die Rockkost ohne Schonung.

„Wir sehen uns gleich, wir wollen auch Black Stone Cherry sehen“ – so interpretiert man auch die Rolle als Support richtig, „Touch Me“ als Rausschmeißer ist auch nicht von schlechten Eltern und so verwundert es nicht, dass die Überzeugungstäter aus Olpe gleich Dutzendweise neue Fans generieren. Der Dank gebührt dann Matrix-Martin, der die Jungs erst ins Vorprogramm packte.

Setlist:

Hardliner
Genie In A Bottle
Dead Man’s Call
Girl Next Door
Party It Down
Magic Woman
Touch Me

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