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Beatsteaks, Turbostaat und Decibelles im Konzert (Dresden, August 2018)

Das perfekte Work-out zur Wochenmitte

Turbostaat bieten eine gute Mischung aus ihren bisherigen Werken

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Turbostaat

Mit Turbostaat steht die nächste Formation an, die immerhin schon seit knapp zwanzig Jahren unterwegs ist und sich eine dementsprechend große Fangemeinde aufgebaut hat. Kein Wunder also, dass der Schlachthof nun mittlerweile fast komplett gefüllt ist.

Die Bühne wurde derweil mit Nebel geflutet, das Licht gedimmt und damit sind die perfekten Voraussetzungen für den Einstieg mit „Rupperts Grün“ geschaffen. Zu sehen sind die Herren damit zwar über weite Strecken so gut wie gar nicht, dafür lassen sie eben ihre Musik sprechen. Genau die richtige Entscheidung, wie man beim Opener meinen will; zum einen sind die Flensburger nun nicht gerade als extrovertierte Bühnenmusiker zu beschreiben und zum anderen kann man sich so besser dem ausladenden Stück hingeben. Mit dem anschließenden „Tut es doch weh“ geht es fünf Jahre zurück und als mit „Insel“ dann ein Titel vom 2007er Album „Vormann Leiss“ gespielt wird, ist zumindest schon zu erahnen, dass der Fünfer wohl einen großzügigen Rückblick in die Bandgeschichte gestattet.

Nach dem ersten Block gibt es nun ein kurzes „Hallo“ Richtung Zuschauer und den Hinweis, dass man ja auf Einladung der Beatsteaks hier sei. Gedankt wird dies mit einem Applaus aus der Gegenrichtung und damit gleitet man schon hinüber zu „Sohnemann Heinz“. Im Unterschied zu ihren Vorgängern setzen Turbostaat auf recht ausladende Klänge, was natürlich eine komplett andere Stimmung bedingt. Mitklatschen wird schwer, stattdessen fliegen jeweils bei den ersten Tönen mal kurz die Arme vor Freude hoch und da pogen hier irgendwie auch unangemessen scheint, entsteht vor der Bühne eine vor sich hin wogende Traube, die allerdings das Wort „Stillstand“ nicht zu kennen scheint.

Nach „Alles bleibt konfus“ ist mal wieder etwas Konversation angesagt, Frontmann Jan bedankt sich nochmals bei den Beatsteaks und vermeldet den letzten Dreier-Block vor der Trinkpause. Eingeleitet wird dieser mit „Abolania“, im Saal wogt man sich nun langsam zur Ekstase und dies ändert sich natürlich auch bei den beiden Klassikern „Vormann Leiss“ und „Schwan“ nicht. Besonders letzterer Song bringt den Schlachthof nochmal ordentlich zum Beben, was bei dessen Explosivität allerdings auch nicht viel anders zu erwarten war. Tatsächlich gehen nun noch mal alle Hände hoch und die Flensburger damit von der Bühne. Der aufbrandende Applaus lässt die Hoffnung auf eine Zugabe keimen und tatsächlich kehrt der Fünfer zurück, um mit „Nach fest kommt ab“ noch einen letzten Titel nachzuschieben. Gewohnt guter Auftritt der Norddeutschen, bei dem wohl schon die Hälfte der Anwesenden nass bis auf die Haut sein dürfte.

Setlist:

Ruperts Grün
Tut es doch weh
Insel
Sohnemann Heinz
Ja, roducheln
Harm Rochel
Alles bleibt konfus
Abalonia
Vormann Leiss
Schwan

Nach fest kommt ab

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