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Beastival 2013

Eine Geburt mit Problemen

Accuser lassen keine enttäuschten Gesichter zurück

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Accuser

Nicht nur die ganz bekannten Thrasher aus deutschen Landen kommen beim Beastival 2013 zum Zuge. Auch die nicht ganz so bekannten Truppen, oder besser einige davon, bekommen auch eine Plattform. So auch die Institution Accuser. Am frühen Morgen sozusagen gehört der Band die Stage in der Halle. Ungefähr vierhundert Headbanger dürften sich in der Blechverhausung befinden, als Accuser losbrettern. Nicht alle der Besucher stehen natürlich direkt vor der Bühne. Im gewohnt lockeren Verband verteilt man sich praktisch über die ganze Halle.  

Vor der Bühne stehen die echten Fans. Mit Gebrüll wird die Truppe um Frank Thoms empfangen und gefeiert. Die Setlist lässt von Beginn an keinerlei Wünsche offen, allerdings ist die Spielzeit am Nachmittag so eklatant kurz, dass Accuser nicht ihr volles Potential entfalten können. Mit Hammersongs wie „Repent“ oder „Torn To Pieces“ kann das Quartett zwar deutlich punkten, aber die Zeit reicht einfach nicht, um das gerade angeheizte Publikum weiter anzufeuern. Trotzdem oder gerade wegen der schwierigen Situation feuern Accuser aus allen Rohren. „Cannibal Insanity“ ist auch fester Bestandteil der Setlist der Band und die Fans kennen den Song auch ganz genau. Enthusiastisch wird vor der Bühne jedes Riff gefeiert während weiter hinten eher beobachtet wird. Beides ist okay.

Was die Truppe nämlich wirklich zu etwas Besonderem macht, das ist die Spielfreude, die fast schon sagenhaft ist. Accuser rocken! Immer! Viele Freunde macht sich der Fronter auch mit der Aussage, dass es an der Zeit wäre, dass alle gemeinsam einen auf Dimebag und Jeff Hanneman trinken sollten. Dem Aufruf wird nur zu gern Folge geleistet. Die Band hat mal wieder alles richtig gemacht. Keiner verlässt die Halle enttäuscht oder verärgert. Alle sind begeistert von der brutalen Dynamik der Truppe.

Setlist:

Apocalyptic Decay
Rotting From Within
Repent
Cannibal Insanity
Torn To Pieces
Unite Divide

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