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Beastival 2013

Eine Geburt mit Problemen

Ex Deo rufen zur römischen Wall Of Death auf

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Ex Deo

Wieder in der Halle geht es mit den Römern von Ex Deo weiter. Inzwischen trauen sich schon mehr Besucher in die Halle, aber der Sound ist nur marginal besser als am frühen Nachmittag. Geschätzte 400 Personen dämpfen aber zumindest einen Teil des Rückschalls und machen den Sound klarer. Dafür ist die Sicht getrübt. Auf der Bühne herrschen Rotlicht und Nebel, beides in erheblichen Mengen.

Zu Beginn der Vorstellung beschränkt sich die Begeisterung auf zustimmenden Applaus nach den Liedern, aber mit der Zeit wird auch hier die Stimmung besser. Einen erheblichen Teil trägt hierzu auch Sänger Maurizio bei. Immer wieder animiert er die Fans zum Mitmachen und nach und nach folgen sie ihm. Durch die langgezogenen Samplepassagen kühlt die Stimmung aber immer wieder deutlich ab. Direkt vor der Stage wird zwar munter weitergefeiert, aber weiter hinten kehrt schnell wieder Ruhe ein.

In die andere Richtung funktioniert das aber genauso. Sobald wieder die ersten Animationen von der Bühne kommen, geht auch im Publikum wieder der Hans ab. Vor „The Final War“ ordert Maurizio eine römische Wall Of Death an. Mit Schlachtrufen, in die die Zuhörer auch gleich einstimmen, heizt er die Kontrahenten weiter an, bevor er sie aufeinander loslaufen lässt.  

Die Songauswahl kann sich soweit sehen lassen. Im Vergleich zu Kataklysm sind Ex Deo ja eher melodiös veranlagt und ganz so brutal wie bei der Schwesterband geht es auch nicht zur Sache. Trotzdem können einige Nummern ganz schön abräumen. Allen voran natürlich das finale „Romulus“. Unter Zugaberufen verlassen die Wahlrömer die Bühne. Die ungnädige Uhr erlaubt kein weiteres Stück mehr.

Setlist:

I, Caligvla
The Tiberius Cliff (Exile To Capri)
Pollice Verso (Damnatio Ad Bestia)
The Final War (Battle Of Actium)
Per Occulus Aquila
Cruor Nostri Abbas
Romulus

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