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Beastival 2013

Eine Geburt mit Problemen

Kataklysm machen ihrem Ruf alle Ehre

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Kataklysm

Der Regen hat ein wenig nachgelassen. Dieser Umstand dürfte den Kanadiern Kataklysm nur passen. Eine Traube die bis hinter den FOH-Turm reicht, hat sich vor der Bühne gebildet und alle erwarten gemeinsam die Todeswalze aus Übersee. Nach einer kurzen Umbauverzögerung kommt er dann, der Wirbelsturm aus Nordamerika. Nicht umsonst haben sich Kataklysm den Ruf als hervorragende Live-Band erspielt. Dennoch wirkt die Truppe im ersten Moment etwas desorientiert oder müde. „Like Angels Weeping (The Dark)“ drückt zwar ganz ordentlich aus den Boxen, aber auf der Bühne wirkt die Stimmung deutlich gedrückter als davor. Die Fans feiern ihre Band nämlich von Beginn an enthusiastisch.

Wahrscheinlich sind die Musiker etwas besorgt, ob das Wetter hält. Das sind sie fast unbegründet. Zu Beginn des Sets tröpfelt es noch, aber nach zwei oder drei Liedern fällt kein Wasser mehr vom Himmel. Das nimmt Sänger Maurizio zum Anlass zu erklären, dass bei Kataklysm der Regen immer Reißaus nimmt. Später wird sich herausstellen, dass der Frontmann den Mund etwas zu voll genommen hat, denn nach „Taking The World By Storm“ beginnt es wieder leicht zu gießen.

Ab „Push The Venom“ hat sich die Band auf der Bühne zurechtgefunden und mit gewohnter Power drücken die Todesmetaller ihren Sound durch die Boxen. „Iron Will“ wird schwer gefeiert. Immer wieder flammen kleinere Moshpits auf. Einen großen gibt es aber nicht. Ein Special gibt es wieder bei „As I Slither“. Der Security-Stress-Test ist zurück und Kataklysm warnen die Ordner dieses Mal lautstark und mit Nachdruck vor, dass gleich jede Menge Crowdsurfer auf sie zukommen werden. Die Warnung funktioniert. Es strömen einige Ordner zur Unterstützung in den Bühnengraben.

So wild ist der Ansturm dann aber gar nicht. Es treiben verhältnismäßig viele Crowdsurfer nach vorne, aber immer in gehörigem Abstand, so dass nie mehr als drei Personen gleichzeitig aufgefangen werden müssen. Knaller gibt es schon noch ein paar. Ein Highlight ist „Crippled And Broken“. Bei der Nummer geht es noch einmal ganz schön ab. Mit „Face The Face Of War“ und „In Shadows And Dust“ endet der Auftritt und die zufriedenen Gäste nehmen relativ schnell Reißaus. Daran ist allerdings nicht die Band schuld, sondern der wieder aufflammende Regen.

Setlist:

Like Angels Weeping (The Dark)
Where The Enemy Sleeps...
Push The Venom
The Night They Returned
The Resurrected
Iron Will
Taking The World By Storm
As I Slither
At The Edge Of The World
The Road To Devastation
Crippled & Broken
Face The Face Of War
In Shadows And Dust

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