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Beastival 2013

Eine Geburt mit Problemen

Bei Kataklysm entspannt sich die Wetterlage etwas

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Die Veranstaltung steht von vornherein unter keinem guten Stern. Schon lange, bevor das Beastival in Geiselwind seine Pforten öffnen soll, war klar, dass das ausgewählte Wochenende regnerisch werden wird. Dass sich aus den angekündigten Regenschauern das schwerste Hochwasser in Teilen Deutschlands seit vielen Jahren (in einigen Gebieten werden die Pegelstände die des Jahrhunderthochwassers von 2002 übersteigen) entwickeln würde, das war vorab nicht absehbar. Bereits vor der Veranstaltung hat es stark geregnet und der Boden des Campgrounds sowie des Parkplatzes befinden sich am Mittwochabend schon in keinem guten Zustand mehr. Da ist es kein Wunder, dass die Grasnarbe der Parkwiese das Befahren mit Autos nur noch für kurze Zeit aushält und schon am Mittwochabend die ersten Fahrzeuge geschoben werden müssen. Unglücklicherweise liegt das Parkareal auch noch am Hang und muss von unten her angefahren werden.

Genau dieser Parkplatz und vor allem seine Lage sorgen auch zugleich für den ersten Unmut nicht gerade weniger Festivalbesucher. Die Distanzen, die vom Parkplatz zum Campingplatz zurückgelegt werden müssen und vom Veranstalter ausdrücklich als „kurze Wege“ beschrieben wurden, erweisen sich ganz schnell als gar nicht so kurz und ganz schön anstrengend. Vor allem, wenn man die Strecke auch noch schwer bepackt bewältigen muss. In Zahlen müssen die Festivalbesucher im allergünstigsten Fall 650 Meter und im schlechtesten Fall 1300 Meter zu Fuß und mit Gepäck zurücklegen (Quelle: Google Earth). Allerdings muss man hierzu auch anmerken, dass vorab vom Veranstalter Bilder veröffentlicht wurden, auf denen der Parkplatz und der Campingplatz eingezeichnet waren. Es hatte also jeder die Möglichkeit, sich vorab ein Bild von der Sache zu machen.

Das zweite Ärgernis lässt nicht lange auf sich warten. An der Schleuse, die zum Campingplatz führt, werden die Bändchen und Gepäckstücke kontrolliert. Auf dem Campingareal herrscht Glasverbot und dieses soll durchgesetzt werden. Beim ersten Mal ertragen die meisten Gäste diese Prozedur noch recht gelassen, doch nach und nach nervt diese Fummelei enorm. Vor allem, wenn man öfter als nur zwei oder drei Mal durch die Schleuse muss, bis das ganze Hab und Gut auf dem Campingareal ist. Die Kontrollen sind auch eher löchrig, Glasflaschen sind auf dem Campingplatz in den nächsten Tagen keine Seltenheit.

Das Campingareal bietet ein schönes Ambiente. Allerdings gibt es nicht viele ebene Stellen und bei so dichter Besiedelung wie beim Beastival 2013 bleibt vielen Campern keine andere Wahl, als eine deutliche Hanglage für ihr mobiles Heim zu akzeptieren. Dem Schlafkomfort ist das nicht gerade zuträglich.

Geradezu mustergültig ist die Situation bei einem anderen, meist sehr leidigen, Thema. Die Sanitäranlagen sind reichlich vorhanden. Von jeder Position auf dem Campground aus kann man innerhalb kürzester Zeit eine Mobiltoilette erreichen. Diese sind auch immer sauber und werden regelmäßig geleert. Zentral gelegen befindet sich ein Klowagen mit anliegendem Duschzelt. Da können sich viele andere Festivals eine Scheibe abschneiden.

Eine Vorabparty gibt es auch. Auf der Bühne im Eventzentrum geben bereits am Mittwochabend Justice mit ihren Covernummern vor ziemlich vollem Haus ihr bestes und bringen die Festivalbesucher ganz schön auf Touren. Das Bier fließt in Strömen und es wird schon fleißig gefeiert.

Wenn alle Camper gewusst hätten welch eine kalte Nacht ihnen bevorsteht, dann hätte der eine oder andere bestimmt noch das eine oder andere Bier mehr getrunken. Bis auf vier Grad (laut Wetterbericht) kühlt es in der Nacht zum Donnerstag ab.

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