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Battles 10

Zehnmal Krach lockt zahlreiche Fans nach Neuss

Ingurgitating Oblivion empfehlen sich für weitere Livevisiten

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Zwei Tage herrlicher Krach – Death, Black und ein bisschen Grind verwöhnen des Schwermetallers Seele, wobei unterm Strich wie immer eines zu vernehmen ist: Zwar kommen zahlreiche Fans zum Battles, welches ja vor gar nicht allzu langer Zeit vom Haus Derikum ins Greyhound umziehen musste und dabei das Anhängsel „in the Norf“ verlor, doch irgendwie scheinen die Fans in Rheinnähe nur schwer ihre Distanziertheit aufgeben zu wollen.

Aus beruflichen Gründen muss der The-Pit.de-Abgesandte schweren Herzens die ersten beiden Bands Atomgott und Valgrind komplett sausen lassen und bei den Aardvarks reicht es schlussendlich auch nur zu ein paar Bildern bei den letzten beiden Songs. Somit steigen wir hier mit

Ingurgitating Oblivion

aus dem niedersächsischem Oldenburg ein, die ein schon echt gut eingeheiztes, aber mit reichlich Abstand zu Bühne sich bewegendes Publikum vorfinden. Die vor knapp zwölf Jahren gegründete Truppe setzt heute ihren Fokus auf die zuletzt 2010 veröffentlichte 4-Track-Demo „Enigmatic Symmetries“, die sie bis auf „Antinomian Rites“ auch komplett spielen, wobei sie mit einem richtig fetten Sound musikalisch durchaus punkten können, beim Stageacting aber etwas mehr machen könnten.

Die Fans schauen bzw. hören sich das schwarzmetallisch angehauchte Todesgebräu mit reichlich Abstand an und spenden nach dem Opener „Consecrated Ground Of Death And Ash“ noch echt übersichtlichen Applaus. Dass sie heute nur als Quartett antreten, macht beim Sound keinen großen Unterschied, denn Ingurgitating Oblivion wissen auch so zu überzeugen, woran natürlich derbe Kracher wie „Eternal Quiescence“ ihren Anteil haben. Zumindest lassen sich schließlich auch die ersten beiden Fans gleich in Bühnennähe locken, wo sie Luftgitarre spielend mit den Matten kreisen.

Angestiftet werden sie da lediglich durch Fronter Ulrich, der ebenfalls so manches Mal seine langen Zotteln fliegen lässt, ganz im Gegensatz zu seinen Saitenmitstreitern, die sich mehr auf ihre Klampfenkunst konzentrieren. „Danke“, knurrt Ulrich, kündigt mit „The Shapeless Hand That Strangles All” nicht nur einen überlangen, sondern einen bisher auch nicht veröffentlichten Song an, bevor sie mit dem Rausschmeißer „Descent To The Temple (Ruins Below)“ sogar in ihre Früh-„Harvest“-Split-Phase zurückreichen – erkennt, wenn überhaupt, nur ein Die-Hard-Undergroundfreak – Ingurgitating Oblivion jedenfalls liefern eine überzeugende Leistung ab und empfehlen sich für weitere Livestippvisiten.

Setlist:

Consecrated Ground Of Death And Ash
Burden of Recurrence
Eternal Quiescence
The Shapeless Hand That Strangles All
Descent To The Temple (Ruins Below)

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