Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Battle Beast & Formosa im Konzert (Düsseldorf, August 2017)

Erste Headlinershow in der Landeshauptstadt

Battle Beast

Im März hatten sich Battle Beast noch in dieser Gegend blicken lassen und in Essen das Turock mit 600 Nasen ausverkauft, heute bleibt es im Stone in Düsseldorf wesentlich übersichtlicher – so werden es bei der ersten Headlinershow in der Landeshauptstadt der FinnInnen kaum mehr als 200 Fans sein, die den Weg zur Ratinger Straße gefunden haben. Man muss natürlich die discoeske Musik auch nicht mögen oder den sabatonischen „noch ein Bier“-Mythos auskosten, aber man darf neidlos anerkennen, dass mit Frontfrau Noora eine absolut fantastische Shouterin dort auf der Bühne steht, die mit einem Organ ausgestattet ist, welches sich viele noch nicht einmal unter der Dusche zu erträumen wagen.

Natürlich ist auch dieser Abend voll auf Mitmachen gepolt – das kennt der Fan bereits, genau deswegen ist man auch hier – viele, die schon im Battle Beast-Shirt hierhergekommen sind. So hat das Sextett auch wie gewohnt keine Anlaufschwierigkeiten, schon beim Opener „Straight To The Heart“  schwirren mehrere Dutzend Powerfäuste durch die nebelgeschwängerte Luft, gerne darf auch spätestens im Refrain mitgesungen werden. Bemerkenswert, dass die erste Reihe heute mit Herren älteren Durchschnittsalters gefüllt ist, deutlich jüngere Mädels halten sich dagegen in der eigentlichen Moshpitzone auf, allerdings läuft man heute nicht einmal Gefahr für ellenbogenlastigen Hautkontakt.

Während Noora mit Ansagen wie „are you ready to unleash the beast?“ erfolgreich auf die Stimmungstube drückt, ist einmal mehr Bassist Eero für die eigentlichen Ansagen zuständig: „Ist heute unsere erste Headlinershow in Düsseldorf... das ist doch Applaus wert, oder?“, so der erfahrene Fuchs, nur um gleich auch den Wunsch weiterzutransportieren, beim nächsten Abstecher hier in einem größeren Club zu spielen. „Hey, crazy metal heads, was haltet ihr von Ninjas? Blaue, weiße oder braune Ninjas?“ – die Antwort wird ihm natürlich phonstark durch die Fans abgenommen, „Black Ninja“ sorgt für eine weitere Powerfaustorgie, beim anschließenden balladesken „Far From Heaven“ dürfen dann die Handys als moderne Lichtuntermalung hervorgekramt werden und auch das übliche Flasche exen – heute vor „Iron Hand“ – mit entsprechender Star-Wars-Untermalung darf ebenfalls nicht fehlen, auch wenn Keyboarder Janne hier schwächelt und die 0,3 Liter Gerstenkaltschale nicht leeren kann.

Die Fans feiern trotzdem, ein kurzer Hauch von Ballermann liegt in der Luft, der bis zum finalen „Beyond The Burning Skies“ nicht wirklich verduftet – am Ende wirken alle glücklich, hätten vielleicht noch ein paar Songs mehr vertragen, aber gegenüber den Festivalshows schon vier bzw. fünf Tracks mehr auf die Lauscher bekommen.

Setlist:

Straight To The Heart
Bringer Of Pain
Familiar Hell
Let It Roar
We Will Fight
Black Ninja
Far From Heaven
Lost In Wars
Iron Hand
Bastard Son Of Odin
Touch In The Night
Out Of Control
King For A Day
Beyond The Burning Skies

Seite
  • 1
  • 2
comments powered by Disqus

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann