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Battle Beast & Formosa im Konzert (Düsseldorf, August 2017)

Erste Headlinershow in der Landeshauptstadt

Battle Beast hatten ja schon im Frühjahr eine sehr erfolgreiche Tour am Start und konnten vor vollem Haus im Essener Turock zum Tanze bitten, heute sieht es bei der ersten Headlinershow in der Landeshauptstadt Düsseldorf ein wenig übersichtlicher aus, was allerdings ein wenig durch die Bauweise des Stone im Ratinger Hof kaschiert wird. Wir von The-Pit.de sind auf Einladung von Formosa vor Ort, somit endlich Gelegenheit, die Essener Hard Rocker in Aktion zu sehen – bisher hatte sich das einfach nicht ergeben.

Formosa

Auf diesem Weg also nochmals ein herzliches Dankeschön an die Essener Hard Rocker Formosa, die zumindest live auch einen latenten Hang zum Glam/Sleaze auf der einen und ein wenig rotzigen Punk auf der anderen Seite aufweisen, was ihnen aber durchaus gut zu Gesicht steht. Beeindruckend, wie wenig beeindruckt die jungen Burschen auf die Bühne schlendern und sich dem Publikum stellen – fast ausschließlich Battle Beast-Shirts strahlen dort vor der Bühne farbig im gelblichen Bühnenlicht – und mit dem neuen Song „Better Dead“ gleich mal fein loslegen.

Das bleibt im Publikum auch nicht lange unbemerkt, schon beim Opener wird sachte in den Hüften mitgewippt, das „wir sind Formosa aus Essen, schön, dass ihr schon alle hier seid“, wird mit höflichem Applaus belohnt, doch zum ersten Mal so richtig aus dem Quark kommen die Anwesenden bei „Mañana“ und klatschen fleißig mit. Zu jeder Zeit ist spürbar, dass das Trio reichlich Bühnenerfahrung hat, die knappe Spielzeit wird nicht nur mit Songs gefüllt, auch diverse Ansagen gehören dazu, ohne aber dass die Essener Zeit schinden – ein harmonisch geerdetes Gesamtkonstrukt, bei dem man den Jungs auch über die halbe Stunde hinweg die Spiellaune anmerkt.

„Vielen Dank an Beer & Music und natürlich auch an Battle Beast, dass wir hier spielen dürfen“, so Bassist und Sänger NikBird vor „Johnny The Biber“, vergisst kurze Zeit später nicht, auf die Facebook-Präsenz hinzuweisen und auch die Setlist krempeln sie unprätentiös um und spielen die als Rausschmeißer gedachte Bierhymne „Fuck Up Your Liver“ eben mittendrin. Ordentlicher Applaus kommt auf und bei der wirklich letzten Nummer „Bad Boys“ stimmen sogar die ersten Leute gleich mal mit an – „noch ein letztes Mal zum Mitsingen“, so NikBird, ein letzter Gruß an Battle Beast und Formosa verabschieden sich mit einem „Wir waren Formosa“ – nun ja, sind sie immer noch.

Setlist:

Better Dead Than Rat
Love On The Highway
Mañana
Johnny The Beaver
Friends Of The Night
Fuck Up Your Liver
Sorry For Being Sexy
Bad Boys

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