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Bäääm Festival 2014

„Ich war die Königin der Nacht!“

Dragonsfire zocken heute zu fünft

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Dragonsfire

13 Uhr ist eine gewagte Spielzeit für eine Band vom Kaliber wie Dragonsfire. Ähnlich wie bei Eradicator hat man sich hier eventuell ein wenig verschätzt. Tatsächlich ziehen die Hessen deutlich mehr Interessenten an als beide Vorgängerbands. Nach dem Intro der Bugs Bunny Show startet das Quartett als Quintett heute die Show. Richtig, Dragonsfire sind heute zu fünft. Der frühere Gitarrist Matthias Bludau begleitet die Band heute und man kann sich sicher sein, dass es für jemanden, der die Formation nicht kennt, so aussehen muss, als wäre dieses Line-Up völlig normal. Die Musiker harmonieren und man merkt nicht mal ansatzweise, dass dieser Zustand nicht der Standard ist.

Völlig normal sind aber die durchaus skurrilen Ansagen, bei denen sich Fronter Thassilo und Drummer Jan gerne mal gegenseitig ein bisschen aufziehen. Der Spruch „Wir stoßen viel zu wenig an!“ kommt inzwischen öfter aus dem Publikum als vom Schlagwerker. Was der Mann im Superman-Shirt jetzt aber loslässt, ist der Oberhammer. Erst wird mal vorsichtig angefragt, wer denn gestern schon hier war und wer denn vielleicht oder eventuell auch betrunken war. Die Frage wird mit Johlen beantwortet. Na gut, so ist es eben. Ein Heavy Metal Festival ist ja keine Sandkastensession. Als aber Thassilo in den Monolog mit einsteigt und erfragt, ob denn der Schlagzeuger (der schon ein wenig mitgenommen aussieht) auch betrunken war, antwortet dieser prompt: „Betrunken? Ich war die Königin der Nacht!“ Alles erklärt. Weiter geht es mit Musik. „The Gunslinger’s Fate“ wird gezockt. Dragonsfire räumen inzwischen ganz schön auf und der Zuschauerraum füllt sich langsam immer noch mehr.

Nach der Erzählung, die auf Stephen Kings „Der dunkle Turm“ basiert, geht es wieder bodenständiger, aber auch schneller zur Sache. „Speed Demon“ animiert viele zum Kopfschütteln und mitgehen. Man bedenke: Die Uhr hat die 14-Stunden-Marke an diesem Tag immer noch nicht überschritten. Mit „Wings Of Death“ gehen die Mucker noch mal weit in die Vergangenheit zurück. Nichtsdestotrotz rockt der Song auch heute noch wie Hölle und animiert das Publikum weiter. Einen Höhepunkt stellt dann aber trotzdem „Dragonsfire Rockxxx“ dar. Der Titel hat sich so stark als Bandhymne etabliert, dass die Jungs den Song wohl kaum mehr aus dem Liveset werfen können. Jeder Spaß hat aber auch mal ein Ende und so geht diese energiegeladene Show mit einem richtig alten Kracher zu Ende: „Black Dragon“ krönt ein wirklich gelungenes Konzert, das zu recht abgefeiert wird.

Setlist:

Blood For Blood
Raging Fire
The Gunslinger’s Fate
Speed Demon
Wings Of Death
Allied Force
Dragonsfire Rockxxx
Burning For Metal
Black Dragon

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