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Bäääm Festival 2014

„Ich war die Königin der Nacht!“

Custard bieten eine perfekte Songmixtur

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Custard

Nun ist es soweit und die erste Power-Metal-Formation steht mit Custard auf der Bühne. Der Besucherandrang hält sich zu Beginn allerdings noch in Grenzen. Nach und nach trudeln aber immer mehr Interessierte ein und ab „300“ kann man von geschlossenen ersten Reihen sprechen. Trotzdem kommt die Party nur schleppend in Gang. Jetzt ist aber auch eine beschissene Zeit – die Hitze staut sich gerade unerbittlich und wer kann, sucht sich ein schattiges Plätzchen. Die Mannen und die Dame auf der Bühne rackern tapfer weiter und geben alles. Auch bei Custard zahlt sich harte Arbeit aus. Während die Zuschauermenge kaum mehr wird, feiern die Anwesenden die Band aber immer stärker. So kann man den Auftritt durchaus genießen und das eine oder andere Bierchen zwitschern.

Die Musik geht ganz gut ins Ohr, aber mit der Zeit klingt Sänger Oliver Strasser monoton. Die hohe Stimme passt zwar gut zur Musik, allerdings könnte sich der Vokalakrobat ruhig ein bisschen mehr Abwechslung erlauben. Seit Mitte der Achtziger treibt das Gespann nun schon sein Unwesen (auch wenn von der Ursprungsformation nur noch der Drummer übrig ist) und hat in dieser Zeit fünf Alben aufgenommen (die aber alle erst ab 1999 erschienen sind) – da ist einiges Material zusammengekommen. Das letzte Album stammt von 2012 und ist mit vier Songs in der Setlist vertreten. Der Rest sind Klassiker der Formation. So ergibt sich eine schöne Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart. Die Fans freuen sich und wollen es überhaupt nicht wahrhaben, als das Ende des Sets angekündigt wird. Aber auch Custard haben nur eine begrenzte Spielzeit – schließlich gibt es heute ja noch Bullet zu erleben.

Setlist:

Death From Above
Creature
300
Time To Bleed
My Last Breath
Charons Call
Dragonslayer
For My King
Poke The Flames
Up To The Sky

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