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Axxis & Tri State Corner im Konzert (Essen, März 2017)

„Essen, ihr wart der Hammer, meine Fresse“

„Das wird voll heute“, so Axxis-Frontmann Berny gute zwei Stunden vor Toröffnung, noch im Geplauder mit den VIP-Gästen vertieft, da der Soundcheck schon längst erledigt ist und aktuell Tri State Corner, die den ersten Teil der Tour als Support mit an Bord sind, an ihren Soundeinstellungen feilen und dabei von Rage- bzw. Refuge-Kopf Peavy beobachtet werden. Und tatsächlich, etwas mehr als 400 Fans tummeln sich dann im Turock und taumeln bereitwillig zum hard-rockigen Enthusiasmus, gleichzeitig auch der bisherige Höhepunkt der noch jungen Tour.

Tri State Corner

Letztes Jahr hatten sie sich noch im März auf eine kleine Headliner-Tour begeben, dieses Mal sind sie eben als Support bei Axxis dabei und haben so ganz nebenbei die Möglichkeit, auch gleich in größeren Clubs zu spielen. Und da auch in Essen viele Rock-Fans schon früh vor Ort sind, lässt es sich doch vor gut gefüllter Turock-Halle prima aufspielen. Zwar ist das Publikum zu Beginn noch recht verhalten, am Ende aber ernten die emotionsreichen Bouzouki-Rocker reichlich Applaus – wohl verdient, will man meinen.

„Ich will aber“, schmollt Frontmann Lucky spielerisch, weil er sich gerne dem Verbot der Band widersetzen will, eben nicht auf ausufernde Ansagen zu verzichten, wobei sie bis zu diesem Zeitpunkt auch schon gleich drei schmeichelnde Ohrwürmer den Anwesenden vorgetragen haben. Mittlerweile dürfte ja bekannt sein, dass die Truppe reichlich griechisches Flair allein durch die Bouzouki mit einbringt, mit „Ela Na This“ vom Debütalbum unterstreichen sie ihre Einflüsse gleich noch ein bisschen mehr.

Lucky schafft es aber auch immer wieder, recht charmant durch die Show zu leiten, wemst zwischendurch auch auf der Tabla herum und weiß auch geschickt die Balladenklippen zu umschiffen, indem er dezent darauf hinweist, dass man doch sonst eigentlich immer schnellere Songs spielen solle, sie aber eben auch Bock auf ein ruhigeres Stück wie „Kapia Stigmi“ haben. Ebenfalls sympathisch, wie Lucky mit einem „hatten elf Songs für die Platte, die Plattenfirma wollte aber zwölf“ auf „My Own World“ hinweist, den sie dann kurzerhand zusammengeknüppelt haben, nur damit es mittlerweile zu deren Favoriten gehört.

Die Fans sind dankbar dafür, da wird nicht nur reichlich Applaus spendiert und gerne auch auf Schwoofmodus umgeschaltet, sondern auch die Männlein-Weiblein-Ohoo-Wechselsingspiele zu „Deja Vu“ funktionieren prächtig. Die eingeplante Zugabe wird dann auch gespielt, ohne dass sich Tri State Corner von der Bühne verabschieden, was dann auch sehr positiv aufgenommen wird. Die Burscheider haben die eigene Fanbase heute locker erweitert.

Setlist:

Faster
Nothing At All
Free Prison
Sooner Or Later
Sleepless
Kapia Stigmi
My Own World
Sudden Turn
Ela Na This
My Saviour
Beside You
Deja Vu
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Das ist halt auch der Ruhrpott, da geht es gerade heraus, was Sache ist

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