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Axxis, Rock Ignition, Ferryman im Konzert (Lünen, November 2010)

Daran wird Lünen noch lange denken

Ferryman kamen sehr gut an

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Als ob der Stress der Organisation der Metal City Festival-Reihe nicht reichen würde – die selben Organisatoren waren auch für diesen Abend zuständig und konnten einmal mehr mit dem Ablauf zufrieden sein. 300 Fans hatten sich auf den Weg ins Lükaz nach Lünen gemacht, um eine bestens aufgelegte Truppe aus Dortmund abzufeiern – Axxis. Dass aber auch die beiden Vorbands Rock Ignition und Ferryman vor gut gefülltem Haus soviel Zuneigung erfahren durften, konnte im Vorfeld keiner erahnen. Alle drei Bands waren maßgeblich an einem gelungenen von The-Pit.de präsentierten Abend beteiligt.

Ferryman

Vor knapp einem Jahr hatten die Dortmunder Ferryman im Essener Club Sounds ihre CD-EP Release Show vor viel zu wenig Leuten, in Lünen sahen sie sich schon 200 erwartungsfreudigen Fans gegenüber, die allerdings wie bei Vorbands üblich mit viel zu großem Abstand zum Bühnenrand gierig die ersten Pilskannen auslutschten. Erstmalig in Lünen war auch die Bühne anders angebaut als bei den The-Pit.de bekannten Metal City Festivals – ein kleiner Vorbau vor der Hauptbühne gab auch dem voluminöseren Frontmann der Ferrymans die Möglichkeit, sich in ganzer Pracht dem Publikum zu präsentieren.

Skeptisch waren die ersten Blicke – nicht wegen der Beleibtheit von Frontmann Andy – sondern weil viele Ferryman nicht auf der Rechnung hatten und einfach nicht wussten, was sie erwartet. Deswegen war es auch nicht hinderlich, dass Andy zumindest beim ersten Song noch einige ungewohnte Schwierigkeiten hatte – sauber gesungen allemal, aber die hohen Screams in „Insomnia“ blieben im Halse stecken.

Dann waren aber auch schon die Schwächen der Dortmunder Prog-Rocker vorbei – fortan wurde richtig souverän durch das Set gerockt. Natürlich stand Frontmann Andy ständig im Mittelpunkt, übernahm er ja nicht nur den Vokalposten, sondern steuerte auch die Keyboardparts bei. Bassist Brachti hielt sich dezent im Hintergund und sorgte mit seinem brummenden Bassgerüst zusammen mit Schlagwerker Brachti zusammen für die Spielwiese, die dann von Gitarrist Mirko nur allzu gerne mit feinen Soli verfeinert wurde.

Ferryman zockten die komplette aktuelle „Insomnia“-EP, und mittendrin gaben sie mit „Stolen“ sogar einen Ausblick für das geplante Album in 2011. Doch wie kam das Gespielte an? Die anfängliche Skepsis verflog von Note zu Note, und nach wenigen Riffs schon waren die neu dazu gewonnenen Fans voll des Lobes. Immer lauter wurde der Applaus, immer größer die Begeisterung, und immer mehr ließen sich Ferryman von dieser positiven Energie anstecken. Noch nie hatte in Lünen eine Vorband dermaßen abräumen können – Ferryman haben diese Last erfolgreich von den Lükaz-Schulter gewuchtet.

Direkt nach der Show hatte das Quartett reichlich Autogrammen zu kritzeln, musste für Fotos posieren, und auch die EP wanderte reichlich über den Merchtisch – Ferryman hatten es sich auch verdient.

Setlist:

Insomnia
Babylon
Prima Donna
Stolen
Everything We Wanted
I Fall Down

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