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Axxis im Konzert (Bochum, Dezember 2009)

20 Jahre melodischer Rock
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Eine Überraschung reihte sich an die nächste, denn für Axxis völlig unerwartet betrat der Fanclub-Vorsitzende die Bühne, einen riesigen Bilderrahmen mit den Unterschriften der Clubmitglieder schleppend und mit ein paar warmen Worte übergebend. Nach dieser „Preisübergabe“ erfolgte eine Umarmungsorgie, und niemand im Saal muckte auf, weil es ja im eigentlichen Programm dadurch vorerst nicht weiterging. Dafür war der Abend einfach unterhaltsam genug.

Am Merchstand gab es Lose zu kaufen, und bei der mit Highlights gespickten Show war der aus dem TV bekannte Polizist Harry für die Ziehung der drei Hauptpreise zuständig. Mit extrem viel Glück wurden die Plätze drei und zwei vom selben jungen Mann abgeräumt, die Jackson Flying V als Hauptpreis ging nach Nürnberg.

Das folgende Schlagzeugsolo war dann wiederum ein Wendepunkt im Set und beendete den Akustikpart. Für „Stay Don’t Leave Me“ hatten Axxis den alten Weggefährten Walter Pietsch eingeladen, bevor es dann musikhistorisch wurde. Schon lange vor der Band Axxis gab es ja Tondokumente von und mit Bernhard Weiß, und eben jene, sonderbarerweise nicht preisgekrönten Smashhits „Hot Love“ oder „Kill Or Die“ kamen nun in einem Medley zu Ehren. Nach „Never Say Never“ groovten Axxis unaufhaltsam weiter, der frühere Tourmanager Rolf Stahlhofen wuchtete seine Knochen in die Mittelstürmerposition, und gemeinsam erschallte „Little Look Back“ durch die Zeche. Das vielumjubelte „Kingdom Of The Night“ beendete dann schließlich den regulären Teil dieses Abends.

Doch wie zu erwarten ließen die Fans nicht locker, „Zugabe“ und „Axxis“-Rufe schwollen zu einem überdimensionalen Soundbrei an, und wie zu erwarten ließen sich Axxis nicht lumpen. Sie servierten drei Stücke des ersten Albums sowie den allseits bekannten Nummer 1 Hit aus dem Jahre 1969, Na Na Hey Hey Kiss Him Goodbye, bevor dann schlussendlich der Vorhang fiel, der Abend schon weit fortgeschritten neigte sich dem Ende zu. Diese amtliche Geburtstagsfeier hatte es in sich, und alle wussten es. Veni, vidi, Axxis sagt eigentlich alles.

Setlist:

1. Utopia
2. Blood Angel
3. Last man On Earth
4. Lady Moon
5. My Little Princess
6. When The Sun Goes Down
7. Wind In The Night (Shalom)
8. Kings Made Of Steel
9. Waterdrop
10. Heaven In Black
11. Little War
12. Touch The Rainbow
13. Better World Intro
14. Livin’ In The Dark
15. Flashback Radio
16. Brother Moon
17. Face To Face
18. C’est La Vie
19. Save Me
20. Drumfeature/ Instrumental
21. Stay Don’t Leave Me
22. Hot Love/ Kill Or Die
23. Young Souls
24. Never Say Never
25. Little Look Back
26. Kingdom Of The Night
27. Fire And Ice
28. Living In A World
29. Tears Of The Trees
30. Na Na Hey Hey Kiss Him Goodbye

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