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Axxis im Konzert (Bochum, Dezember 2009)

20 Jahre melodischer Rock

Gleich bei ihrer ersten Show mit auf der Bühne: Gudrun

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Es waren einmal ein paar verrückte Bengels in einer Zeit als der teutonische Stahl in der Blüte seiner Jahre an immenser Bedeutung gewann und die Szene kreativ wie selten zuvor zahlreiche Talente aller Couleur aus dem Untergrund an die Oberfläche spülte. Und da war doch diese deutsche Kapelle mitten aus dem Pott, die sich einst Anvil nannte und sich dem großen Namensvetter aus Übersee beugen musste. Nach einigen beispiellosen Bierprobierrunden im Proberaum ward Axis mit einem X geboren. Die Geschichte war nun nicht mehr aufzuhalten, und mit der unbändigen Macht des Keyboards wurde ein weiteres Kapitel im melodischen Rock aufgeschlagen, wo auf der Seite Axxis in den Geschichtsbüchern des Musikgeschäfts auch in ferner Zukunft Zeugnis von eben jenem Treffen am 13. Dezember 2009 in der Zeche zu Bochum abgelegt sein wird.

Zurück in die Zukunft, denn anno 2009 feierten Axxis ihren zwanzigsten Geburtstag, stilecht und mit viel Tamtam in der prall gefüllten Zeche Bochum. Die Fans hatten keine Kosten und Mühe gescheut, waren aus weit entfernten Bundesländern angereist, nahmen die Reisestrapazen aus Frankreich, der Schweiz und wo sonst noch her auf sich. Die Krönung war allerdings der Fan aus Australien – unglaublich. Das alles wussten zu diesem Zeitpunkt die Jungs von Axxis noch nicht. Wirklich ruhig waren sie aber wohl nicht, denn das Haar wurde etwas länger gefönt, nochmals checkten die Techniker, ob auf der Bühne auch wirklich alles so war wie es sein sollte, und mit leichter Verspätung betraten Bernhard Weiß, Harry Oellers, Rob Schomaker, Marco Wriedt und Alex Landenburg die Bühne unter lautem Getöse. Offensichtlich überrascht von dem herzlichen Empfang mussten alle erst einmal tief Luft holen und heftig schlucken, doch Profi genug fingen sie sich wieder schnell ein und legten gleich mit dem starken Track „Utopia“ vom gleichnamigen, erst vor kurzem erschienenen Album los.

Neben den Songs quatschte Bernie wie gewohnt mit lockerem Mundwerk drauflos, immer wieder die Fans einbeziehend. Aber auch zahlreiche Anekdoten und Zoten wurden preisgegeben. So brachte der Frontmann Licht ins Dunkel über seinen merkwürdigen Tanzstil. Früher sei er Gitarrist gewesen, und als einst eine Seite riss, sei ihm nichts anderes übrig geblieben, seine Hände irgendwie anders zu nutzen. Auf die Nachfrage, woher denn so die Leute kämen, wurden ihm zu seiner Verwunderung viele Städte- und Ländernamen um die Ohren gehauen. Auch waren Axxis sehr darüber verwundert, dass so viele junge Leute im Publikum anwesend waren. Die Antwort des 18-Jährigen in der ersten Reihe kommentierte er wie folgt: „Als wir angefangen haben, da warst du noch beim Papa im Sack!“

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