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Axxis, Gloryful, Rebellious Spirit im Konzert (Lünen, November 2013)

…und schon wieder ausverkauft

Fast jedes Jahr gibt es wenigstens ein Déjà Vu – Axxis spielen Anfang November in Lünen und die Hütte platzt aus allen Nähten, vorne am Eingang prangt fröhlich strahlend das „Ausverkauft“-Schild, nichts geht mehr an der Abendkasse, was schon seit Tagen klar ist und trotzdem einige nicht abschreckt, ihr Glück doch noch zu versuchen. Wie auch schon in den letzten Jahren bekommt der Nachwuchs die Chance, sich vor größerem Publikum zu präsentieren. Zum einen sind das die Gelsenkirchener Power-Metaller Gloryful, zum anderen lassen als erstes

Rebellious Spirit

die Hüften kreisen, die dazu musikalisch gar nicht so weit weg von Kissin’ Dynamite sind, die hier an Ort und Stell vor wenigen Wochen aufspielten. Rebellious Spirit kommen auch aus den gleichen Gegend, genau genommen aus Bisingen nahe Stuttgart. Im Juni veröffentlichten sie mit „Gamble Shot“ ein respektables Debüt, dabei darf man eigentlich nicht außer Acht lassen, dass die Burschen noch blutjung und kaum zwanzig Jahre, eher noch jünger, sind.

Ihren Livefeinschliff hatten sie sich dieses Jahr schon auf zahlreichen Club- und Festivalshows abgeholt, was man auch in Lünen auf der wegen des zusätzlichen Schlagzeugs künstlich verkleinerten Bühne voll anmerkt. Zwar dürfte man hier die teilweise jünglich nasale Stimme von Jannik als noch nicht zu hundert Prozent ausgereift ansehen, doch mit ordentlich Engagement geht das Quartett forsch in die Vollen, Jannik animiert wie blöde und schafft es tatsächlich, das ansonsten doch eher bei Openern steife Publikum aus der Reserve zu locken, denn bei „Cry For You“ klatschen nicht nur die ersten Anwesenden mit, der fette Applaus anschließend ist da ein viel gewichtigerer Indikator.

„Vielen Dank“, kommt es da eine Spur zu artig, aber die anschließende Stimmungsprobe, die zwei, drei Tracks später wohl noch mehr gezündet hätte, entlockt das rockfreche Grinsen und mit einem frauenflüsternden Augenzwinkern haut Jannik ein „Mir gefallen die hohen besser als die tiefen“-Flirt in die Runde. Etwas Balladeskes, etwas zum Headbangen, mit „Wild Side“ etwas für die Mötley Crue-Fans, kurz kommt noch der Hinweis zum Debüt am Merch, fertig ist die Openershow, die schon für gute Stimmung im vollen Lükaz sorgt. Die Band zeigt sich dem Publikum dankbar.

Setlist:

  • Lights Out
  • Cry For You
  • Sweet Access Right
  • You’re Not The Only One
  • Gone Wild
  • Wild Side (Mötley Crue-Cover)
  • Change The World
  • Rock It
  • Let’s Bring Back
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„Weil wir einfach wissen, dass wir als Band nur funktionieren, wenn wir uns nicht verbiegen“