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Axxis, Ferryman, Cryptic Lane im Konzert (Lünen, Oktober 2011)

Hard rockin’ Lünen im Axxis-Rausch

Ferryman

Wie schon im Vorjahr stehen Ferryman auf dem Programm, aber dieses Jahr sind sie im Billing auf den zweiten Slot vorgerückt. Die Band um Frontmann Andy, der neben dem Gesang noch das Keyboard hütet, gibt es, je nach Lesart, erst seit 2005 bzw. 2008. Aber die Mitglieder sind gegenüber der Vorband doch um einiges älter.

Zu Beginn verkündet Andy, er habe gelesen, dass Axxis den Abend nur Titel älteren Datums performen wollen. Daher würden sie das als Support genauso halten. Das setzen sie dann auch um, als sie nach dem eingängigen „Babylon“ den Song „Terrified“ von ihrem ersten Silberling spielen. Dann werden die Fährleute jedoch vom Kupferwurm gepeinigt. Das Fußpanel von Gitarrist Mirko quittiert den Dienst und lässt sich durch nichts mehr zu irgendeiner Funktionalität überreden, also muss ohne weiter gespielt werden. Den virtuosen Fähigkeiten Mirkos tut dies keinen Abbruch, denn auch bei den langen Instrumentalparts von „Insomnia“ ist die Gitarre und Mirkos präzise akzentuiertes Spiel gut zu vernehmen.

Dafür fällt Andy das Mikrofon herunter, so dass es ausgetauscht werden muss. Fortan hüpfen einige abgebrochene Plastikteilchen munter durch diverse Bassfrequenzen beschleunigt über die Bühne. Während der Ballade „Everything We Wanted“ landet ein rosa Luftballon auf Andys Klaviatur, was ihn durchaus, aber nicht nachhaltig, erschreckt.

Anschließend bittet Andy ein Mädel aus dem Publikum auf die Bühne, da es Geburtstag hat. Die Ferrymänner bringen ihr sodann, unterstützt vom Publikum, ein Ständchen dar, worauf weitere Luftballons den Raum füllen, was den rosafarbenen Ballon im Vorfeld erklärt.
Die letzten beiden Songs können Ferryman dann „ungehindert“ spielen, was bei der Band Erleichterung auslöst und beim Publikum sehr gut ankommt. Andy, gebürtiger Brite, der bislang seine Publikumsansprachen charmant in perfektem Deutsch gehalten hat, verfällt nun mitunter in seine Muttersprache, was von ihm wohl nicht bewusst geschieht und seiner metallischen Zuhörerschaft sicherlich kein größeres Kopfzerbrechen bereitet.

Cryptic Lane hatten zu Beginn für gute Laune gesorgt, Ferryman beweisen nun, dass sie da noch locker eine Schüppe drauf legen können - der Boden für den Axxis-Auftritt ist bestens bereitet.

Setlist:

Babylon
Terrified
Time
Insomnia
Everything We Wanted
Generation Self-Destruct
I Fall Down

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