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Axxis, Ferryman, Cryptic Lane im Konzert (Lünen, Oktober 2011)

Hard rockin’ Lünen im Axxis-Rausch

Axxis in Lünen sind der absolute Burner, denn der Run auf die Karten bedeutet ausverkaufte Hütte und nicht wenige müssen an der Abendkasse feststellen, dass nichts mehr geht. Das komplette hart rockende Lünen scheint auf den Beinen zu sein und sogar aus Köln sind Fans angereist, um sich diesen Abend im Lükaz nicht entgehen zu lassen. Doch nicht nur der Headliner allein begeistert die Menge, denn schon früh ist das Lükaz proppevoll und feiert auch die beiden Vorbands Cryptic Lane und Ferryman ab. Ein rundherum gelungener Abend – wenn da nicht das unterirdische Starlet Kimberly versucht hätte, allen die Show zu klauen (hier gehören jetzt mindestens zehn Smileys hin). Ein fettes Dankeschön geht an Karl Gurke raus (ja, der wird wirklich so genannt), der sich kurzfristig bereit erklärte, über die beiden ersten Bands die Zeilen zu verfassen sowie an Daniel Horlbogen, der für die The-Pit.de-Redaktion mit seinem elekrischen Auge die beiden Vorbands einfing (sehr professionelle Fotos sind auf seiner Seite live-frenzy.de zu finden).

Cryptic Lane

Support für Axxis, das ist eine Hausnummer. Dazu in einem ausverkauften Haus. Wer nun glaubt, dass die meisten Kartenkäufer erst später erscheinen würden, sieht sich getäuscht. Bereits als die vier jungen Musiker die Bühne betreten, ist die Halle gut gefüllt. Und die Jungs haben sich offenbar viel vorgenommen. Optisch ist das quietschrote Hemd von Fronter René das beste Zeichen: „Wir wollen uns hier nicht verstecken.“ Darum forsch auf die Bühne, kurze Ansage: „Wir sind Cryptic Lane…“ und dann geht es mit „Awake“ los. Als dann nahtlos „Flight 957“ folgt, schüttelt wohl der eine oder andere Banger sein Haupt vor Verwunderung.

Die Jungs zeigen was eine Harke ist – und kommen beim Publikum an. Die Halle bleibt gefüllt. Nur am Rande zeigt sich die Nervosität: Erst gegen Ende des ersten Songs fällt Gitarrist Tobias auf, dass sein Werkzeug gar nicht zu hören ist. Trotzdem geht es ohne Unterbrechung munter weiter und der Defekt wird auch rasch behoben.

Wie bei den Großen geht die Show nach der kurzen Frage: „Geht’s euch gut?“, der Aussage, dass ruhig mitgesungen werden dürfe, und „The Light Deep Inside“ weiter. Jetzt haben sie Blut geleckt. Die Gitarristen beginnen zu posen, während Bassist Malte sich zwar bis zum Schluss rechts „hinter“ dem Schlagzeug versteckt; zumindest aber lüftet er ausgiebig seine Rastalocken. Auch Barfußtrommler Oliver wird von Minute zu Minute sichtlich gelöster und gibt den Rhythmus vor.

Das Publikum, immer noch dicht vor der Bühne, bangt fröhlich und schwingt ansehnliche Mengen an Pommesgabeln und klatscht fleißig mit; es schaukeln sich quasi nun Band und Publikum gegenseitig auf. Renés Ansage: „Zu so früher Stunde seid ihr schon richtig geil drauf“ klingt sichtlich bewegt.

Wie es sich für eine große Band gehört, stellt René am Ende noch die Bandmitglieder vor und nach dem letzten Song sammeln sich diese alle auf der Bühne, wie wohl vorher abgesprochen, zur gemeinsamen Verneigung vor dem Publikum. Dabei ist der Gig so fluffig, dass sie, den Zeichen der Technik zufolge, noch drei Minuten Zeit für ein weiteres Stück gehabt hätten. Das war für diesen Abend schade, aber von Cryptic Lane wird man sicherlich noch einiges hören.

Setlist:

Intro
Awake
Flight 957
The Light Deep Inside
Never Enough
Breakin’ Out
Someone Who Wasn’t Me
Kill The Oppression

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