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Axxis, Dawn Of Destiny, Mercury Falling im Konzert (Lünen, November 2012)

Ausverkaufte Labelnight

Dawn Of Destiny lassen sich zurecht feiern

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Dawn Of Destiny

Auch für die Bochumer Dawn Of Destiny stehen die Zeichen auf Sturm, haben sie doch nach einer langen Findungs- und Umbruchphase mit dem diesjährigen Album „Praying To The World“ wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden. Klar, ein bisschen Boden haben sie auf jeden Fall verloren, doch die ersten Shows mit Neufronterin Jeanette Scherff wie beispielsweise auf dem Mercenaries Metal Meeting 666 stimmen da doch äußerst positiv, denn die Truppe hat nichts von der alten Magie verloren.

Ein bisschen viel nervös war sie, gibt Jeanette kurz nach der Show ganz offen zu, nur gemerkt hat das wohl keiner, wenn dann höchstens bei den Ansagen, die vielleicht eine Spur zu zögerlich sind, aber das ist dann schon wieder Nörgeln auf hohem Niveau. Ihr kommt da sicher auch der Umstand zu Gute, dass Bassist Jens auch heute Abend den einen oder anderen Textpart in das Mikrofon growlt.

In Lünen ist der Laden mittlerweile nicht nur proppenvoll, sondern die Menge auch ganz gut angeheizt, so dass der Abend für die Bochumer Power-Metaller ein Selbstläufer wird, denn schon nach dem ersten Doppelpack „Place Of Mercy“ sowie „Ending Dream“ haben sie sich fetten Applaus eingehandelt. „Letztes Jahr haben wir noch da unten gestanden und davon geträumt, hier auch mal spielen zu können - und jetzt?“,schwärmt Jeanette zu Recht schwelgerisch verträumt. Einmal mehr haben die Organisatoren des Abends ein glückliches Händchen bei der Auswahl der Supportbands bewiesen, denn die Stimmung steigt auch bei Dawn Of Destiny von Song zu Song an, die Fans recken erste Powerfäuste bei „Another Pain“, viele klatschen auch einfach nur mit.

Einmal warm geklatscht, behalten die Fans das auch glatt bei den nächsten Songs bei, ganz zur Freude der Band, die noch ein wenig mehr an der Humorschraube dreht. „Im nächsten Leben werde ich Keyboarder“, lässt Jeanette wissen, die sich immer wieder die Schweißperlen aus dem Gesicht wischen muss, denn „Der schwitzt ja noch nicht einmal“-Tasten-Dirk schmunzelt mehr verschmitzt als verschwitzt.

Seifenblasen tauchen dann aus den Fanreihen bei „Learning To Fly“ auf, ein tief gestöhntes „Ooooh“ begleitet die Ansage zum letzten Song und nicht wenige lassen sich bei „Miracles“ auch zum Headbangen hinreißen, wozu auch Bassist Jens mit einem lapidaren „Für alle, die den Kopf schütteln wollen“ animiert. Der laute Jubel und entsprechend dürften dann auch die letzten Zweifel verwehen, dass hier eine Band auf der Bühne steht, die wieder den Griff nach den Sternen angeht.

Setlist:

  • Place Of Mercy
  • Ending Dream
  • Another Pain
  • Heaven’s Falling Down
  • Last Day
  • Learning To Fly
  • Tears
  • Healing Touch
  • Miracles
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