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Axolotl, Teutonic Slaughter, Sightless View, Headless Horse, Diamond im Konzert (Gelsenkirchen, Februar 2015)

CD-Release-Show im Tossehof

Wo sonst bitteschön als im Gelsenkirchener Tossehof können Axolotl ihre CD-Release-Show abhalten? Auch wenn das Billing des Abends leider ein paar Mal umgestaltet werden musste, so hatte das weder Auswirkung auf die gut gefüllte Hütte und erst recht nicht auf die feierige Partylaune, wobei der Opener

Diamond

davon noch nicht wirklich viel hatte, mussten sie doch schon um 17 Uhr auf die Bühne, was aber auch nicht ganz hinhaut, da die Technik noch einen Streich spielt, worauf sich der Start sogar noch ein wenig verzögert.

Gut 30 Gäste sind schon so früh dabei, was insofern ein bisschen schade ist, als dass Diamond aus Mainz ein paar hundert Kilometer anreisen mussten, um dann vor so wenigen Leuten zu spielen. Andersherum aber bietet sich der erst in 2014 gegründeten jungen Formation so die Möglichkeit, auch schon die Bühnenluft über die eigenen Stadtgrenzen hinaus zu erleben. Anstatt nun aber kompromisslos loszurocken, wirken sie allesamt ein wenig hüftsteif, lediglich Frontmann Lukas zeigt sich ein wenig lockerer, schafft es aber nicht, seine Mitstreiter aus der Reserve zu locken.

„Keinen Bock auf Schalke?“, so seine Begrüßung nach dem Opener „Ride My Rocket“ und einem ersten herzhaften Applaus, schließlich müssen die Mainzer nicht nur gegen die frühe Zeit, sondern auch gegen die Fußball-Bundesliga-Konkurrenz antreten – ja, hier im Pott sind dann doch mehr Metaller auch dem Millionenspektakel zugetan als man manchmal denken möge, denn gegen 18 Uhr wird es merklich voller, aber da haben Diamond schon längst wieder die Bühne räumen müssen.

Zwei weitere Eigenkreationen stellen sie noch vor, Lukas fragt noch schnell, wie viel Uhr wir haben, ist die Spielzeit ja arg begrenzt. Ein kurze Besprechung auf der Bühne und schon sorgen sie mit den beiden Coverversionen aus dem UFO- bzw. Judas Priest-Lager noch für ein wenig Stimmungsanhebung, bevor sie mit okayem Applaus verabschiedet werden. Gut gemacht und Potenzial ist auch vorhanden, doch die Bühnenpräsentation ist unterm Strich einfach noch zu lahm.

Setlist:

Ride My Rocket
To The Top
Tease Me Please Me
Doctor Doctor (UFO-Cover)
Living After Midnight (Judas Priest-Cover)

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