Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Axel Rudi Pell, Rebellious Spirit im Konzert (Bochum, Oktober 2014)

Ausverkauftes Heimspiel, Part I

Der heutige Abend war schon im letzten Mai komplett ausverkauft, da kann doch die Sause beim Heimspiel einmal mehr nicht mehr schief gehen. Morgen geht es ja hier vor Ort nochmals mit dem gleichen Package weiter, welches ja auch schon Anfang des Jahres erfolgreich durch Europa tourte. Vor dem Hauptakt werden also erst

Rebellious Spirit

die Bühne entern. Dabei darf ein bisschen Schmunzeln den ersten Part der Abendgestaltung begleiten, stehen dort auf der Bühne ein paar Jungspunde noch deutlich vor zwanzig Lenzen vor einem Publikum, welches eher als gesetzt vielleicht eine Ü-40-Party gut auffüllt.

Heute funktioniert die Mischung nur bedingt, ein bisschen Welpenschutz eingerechnet, denn die noch junge Truppe aus Baden-Württemberg möchte zwar ihr frisch veröffentlichtes zweites Studioalbum „Obsession“ vorstellen, vergisst dabei aber, dass man besonders in jungen Jahren gerade als Newcomer mit mehr Elan herangehen sollte und nicht eine langweilige Show mit ein paar Animierspielchen vor voller Hütte herunterreißen kann.

Dass sie es können, hatten sie ja schon letztes Jahr bei ihrer Supportshow für Axxis in Lünen gezeigt, heute aber können sie die Masse im Publikum nur bedingt überzeugen, auch wenn ab und zu der Applaus anderes vortäuschen mag. Doch während in den ersten Reihen ein paar zustimmende Nicker zu finden sind und auch die eine oder andere Pommesgabel mit einer Powerfaust wetteifert, so sieht es in den hinteren Reihen dann eher bescheiden aus – gelangweilt scheint da noch ein wenig vorsichtig ausgedrückt.

„Habt ihr Lust zu tanzen?“, will Frontmann Jannik wissen, was dann aber nur bedingt auf Gegenliebe stößt. Beste Reaktionen können sie noch bei der Ankündigung zum ersten Videoclip „Lights Out“ einheimsen, als Jannik mit einem „damals, als wir noch jung waren“ die Schmunzeleien mit einem „na ja, bringen den Satz nicht zum ersten Mal, da haben immer alle gelacht“ humorig kommentiert.

Mit der Ballade „Together“ können sie ebenfalls einige jüngere Gäste verzücken, doch am Ende ist die Masse froh, dass die Jungspunde die Bühne räumen. Noch kurz Werbung für ARP machen, darauf hinweisen, dass sie gleich noch am Merchstand auftauchen, und auch bei dem Spaß mit dem Pommesgabelhintergrundbild will sich keiner eine Blöße geben, nur den ganz großen Run auf die Zukunft können sie am ersten Bochumabend nicht auslösen.

Seite
  • 1
  • 2
comments powered by Disqus

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann