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Axel Rudi Pell & Mob Rules im Konzert (Köln, April 2016)

ARP haben noch lange nicht ausgerockt

Vor kaum drei Monaten hatten Axel Rudi Pell mit „Game Of Sins“ ihr neues Album veröffentlicht, nun folgt also die dazugehörige Tour, die heute Abend in die Kölner Live Music Hall führt. Richtig gut gefüllt, zum ausverkauft fehlt aber noch ein bisschen – ganz im Gegensatz zu anderen Shows der Tour, wo ein nettes „Sold Out“ über den Hallentoren prangen kann. Die Viruserkankung ist auch kein Thema mehr, ab ins rockmetallische Vergnügen, eingeheizt durch den Opener Mob Rules aus Wilhelmshaven.

Mob Rules

Ein paar Tage ist die Tour nun schon angelaufen, umso verwunderlicher, warum Frontmann Klaus ein wenig nervös scheint, in den Ansagen gar ein wenig tüdelig oder fahrig – ist es die große Kulisse in der Live Music Hall? Der Saal ist zwar nicht ausverkauft, aber dennoch auch beim Opener richtig gut voll, so dass einem Newcomer schon die Düse gehen könnte, Mob Rules aber gehören doch mit schon acht Alben zu den alten Hasen des Metal-Business.

„Acht Alben haben wir schon draußen, ich kann das selbst manchmal gar nicht glauben“, so Klaus dann auch zu fortgeschrittener Konzertzeit, als er das Stück „My Kingdom Come“ – einer von zwei neuen Songs heute Abend – vom brandneuen Album „Tales From Beyond“ ankündigt. Ansonsten haben sie eine schöne Mischung aus mehrere Alben zusammengestellt, was sich zu Beginn erst ein wenig schleppend darstellt, die Anwesenden aber immer mehr überzeugt, sodass auch die Niedersachsen nicht auf Zuspruch der Marke Powerfaust und Hey-Rufe verzichten müssen.

„Wir sind Mob Rules aus dem hohen Norden“, so stellt Klaus die Truppe nach „Black Rain“ dann auch gleich mal vor und fragt zugleich ab, ob denn jemand sie schon kennen würde. Das Feedback hält sich da noch in Grenzen, am Ende aber kann das Sextett sicherlich zufrieden feststellen, heute auch ein paar Fans dazugewonnen zu haben – zumindest ein beinharter Supporter hat sich locker in die erste Reihe geschummelt und ist jetzt seiner Aussage nach bei den vierzigsten Show der Niedersachsen dabei – Respekt.

„Beim nächsten Song brauche ich eure Unterstützung... macht ihr das für mich? Ist das versprochen?“, wirft Klaus kurz vor Schluss ein und kündigt „(In The Land Of) Wind And Rain“ an, die Fans klatschen in großer Mehrheit mit, bringen sich mit Hey-Rufen ein und spendieren am Ende gar auch fetten Applaus – der ruhige Anfang wandelt sich somit in ordentlichen Support. Und da „Hollowed By Thy Name“ auch noch ein schön krachendes Ende setzt, so ist der sehr gute Applaus schlussendlich auch redlich vereint.

Setlist:

On The Edge
Black Rain
Celebration Day
Astral Hand
My Kingdom Come
Cannibal Nation
(In The Land Of) Wind And Rain
Hollowed Be Thy Name

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Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann