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Axel Rudi Pell, Mad Max, The Desert Company im Konzert (Bochum, Mai 2012)

Abschluss der Tour mit reichlich Gimmicks
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Drei Mal hintereinander die Zeche ausverkaufen - das gelingt nicht vielen. Die Bochumer Axel Rudi Pell starten mit ihrem „Wohnzimmerkonzert“ auch am letzten Tag der Tour ein fettes Programm und werden selbst überrascht.

The Desert Company

„Dass sich hier keiner wundert, dass hier noch eine dritte Band spielt! Axel hat uns selbst eingeladen!“, lässt The Desert Company-Frontmann Meikel Böhler mit nicht wenig Stolz in der Stimme verlauten. Für die Bochumer Hardrocker geht wohl ein kleiner Traum in Erfüllung, haben sie doch die beiden Abende zuvor bereits in der ausverkauften Bochumer Zeche eröffnet. Wenn dann auch noch der Saal schon sehr gut gefüllt ist, was bei Vorbands ja nicht immer der Fall ist, kann man schon mal weiche Knie bekommen oder muss sich kneifen lassen, um sicher zu sein, dass das denn auch wirklich alles gerade passiert.

Schon beim ersten Track „Voices“ ist gefälliges Nicken im Publikum zu erkennen, auch wenn die Reaktionen jetzt nicht überbordend sind. Der Applaus rauscht aber schon deutlich lauter als bei einem bloßen Achtungserfolg. Meikel ist als Frontmann eindeutig der aktivste Teil der Band, geht bei „Guardian Angel“ voller Inbrunst auf die Knie und schwingt die Hüften vielleicht ein wenig zu weiblich. Überhaupt ist ihm eine Spur Verunsicherung anzumerken, wenn er die Bühnenbreite abschreiten will, aber eher vorsichtig dahertapsen muss, um den anderen bei den verengten Platzverhältnissen bloß nicht in die Quere zu kommen.

Dabei sind die Bochumer eigentlich so gar nicht fremd auf der Bühne, konnten sie doch bis 2012 unter dem Namen Lizards On Moon bereits Erfahrungen sammeln. Die Shows in der Zeche stellen für die umbenannte Truppe aber die ersten Shows als The Desert Company dar – und das gleich vor ausverkauftem Haus. Mit den Worten „Passend zum heutigen Abend, denn es ist ganz schön heiß hier“, leitet Meikel das balladeske „White Sun“ ein, bevor die Band mit „Rocking In The Free World“ ihr Set beschließt. Das Neil-Young-Cover gab es an den beiden Abenden zuvor noch nicht zu hören; die Mitsinganimationen sind aber leider nur von mäßigem Erfolg gekrönt. Trotzdem alles in allem ein beachtlicher Auftritt, bei dem sich The Desert Company wacker geschlagen haben und zu Recht ihr Bad im Applaus genießen dürfen.

Setlist:

Voices
Guardian Angel
Change Of Times
Breakdown On The Levee
White Sun
Rocking In The Free World (Neil Young-Cover)

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