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Avenged Sevenfold, Hyproglow im Konzert (Köln, November 2010)

Fans verausgabten sich bis zur völligen Erschöpfung – Rettungsdienst hatte viel zu tun

Hyproglow rockten unbeschwert

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Aus den ursprünglich drei angesetzten Deutschland-Shows der kalifornischen Metaller Avenged Sevenfold wurden schließlich nur zwei Shows, und Fans aus dem ganzen Bundesgebiet reisten an einem Donnerstagabend an, um bei diesem Ereignis dabei zu sein. Die Essener Combo Hyproglow, die den Platz als Vorband erfolgreich füllte, konnte so schon vor ausverkaufter Hütte spielen, was sie neben den spielerischen Qualitäten und den schon erworbenen Bühnenerfahrungen sichtbar mit Stolz erfüllte. Ein Deal dürfte hier nur noch eine Frage der Zeit sein.

Ein ganz besonderes Hallo gilt aber dem Aufsichtspersonal – immer besonnen, sehr aufmerksam, und wegen dem immensen Gedränge durfte sich der Verfasser dieser Zeilen die ganze Zeit seitlich im Fotograben aufhalten. Somit war der Blick frei auf die tolle Arbeit, die die Security zu leisten hatte – Crowdsurfer waren weniger unterwegs als erwartet, allerdings das Herausfischen von völlig entkräfteten Fans ließ auch die Sec ordentlich ins Schwitzen bringen. Das eingesetzte Rettungspersonal hatte in der Folge ebenfalls reichlich zu tun und musste sich um ausgetrocknete Fans mit Kreislaufproblemen fast im Minutentakt kümmern.

Hyproglow

Die Essener Jungs konnten im Jahre 2010 schon zahlreiche Highlights verbuchen (z. B. Supportshows für Life Of Agony, Gojira und Ill Nino), und mit dieser Show im Vorprogramm von Avenged Sevenfold konnten sie wiederholt auf einer großen Bühne ihre Tauglichkeit nachweisen.

Die Kölner Live Music Hall war rappelvoll, und auch schon bei Hyproglow drängelten sich die Fans massivst nach vorn – wer zu spät kam, konnte sich in den hinteren Reihen einordnen. Gleich schon mit ihrem Einstand „Another Way“  zeigten sie ihren facettenreichen Sound auf, und gerade Frontmann Zeimn hatte somit schnell die Gelegenheit, von gefühlvollen Parts zu coreartigem Gebrüll zu wechseln. Ganz gleich, ob mit eher balladeskem Anfang wie bei „Pain“ oder mit eher durchgetretenem Gaspedal wie bei „Mission: Hate“: Die Fans hatten diese Essener Combo schnell ins Herz geschlossen und waren trotz des sehnlichst erwarteten Headliners bereit, auch bei Hyporglow ordentlich mitzufeiern.

Frontmann Zeimn überzeugte allerdings nicht mit seiner Stimme allein. Immer wenn er sich dem Bühnenrand näherte, kreischten einige Mädels wie irre – „Lasst euch sehen“, und zack, zuckten einmal mehr Hunderte Pommesgabeln auf. Und auch bei „Come Back To Life“ folgten die zumeist weiblichen Fans nur allzugern willig der Aufforderung „Kölle, wo seid ihr“ mit filigranen Pommesgabeln, während die Männchen doch eher mit rustikal erhobenen Fäusten und laut grölenden Hey-Rufen ihre Unterstützung aufzeigten.

„Leck mich fett – Dankeschön“ – so bedankten sich Hyproglow noch bei den Fans, um beim Outro „Set The World On Fire“ von den Bühne zu wanken. Wie gut die Jungs aus dem Pott ankamen, machte der Ausverkauf am Merchstand deutlich – denn schnell waren alle mitgebrachten CDs vergriffen. Und die nächste große Show steht nun auch schon an – ebenfalls in der Kölner Live Music Hall als Support bei Life Of Agony. Hut ab, und das gleich doppelt.

Setlist:

Intro
Another Way
My Innerself
Kill With Power (Break The Silence)
Pain
Mission: Hate
Come Back To Life
Outro

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