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Assassin, Erazor, Blackfire im Konzert (Oberhausen, Juni 2011)

Der Schweiß floss hektoliterweise

Erazor marschieren weiter

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Erazor

Die Gelsenkirchener Black Thrasher Erazor haben gerade einen Lauf, und den kann man ganz sicher am Frontmann Black Demon festmachen – ohne die Leistung der Mitstreiter zu schmälern. Was die Jungs jetzt auf die Bühne bringen, ist meilenweit von dem entfernt, was sie vor knapp vier Monaten beim Metal Apocalypse Over Dorsten ablieferten – und da waren sie schon gut.

Passend zum Headliner des Abends tönte dann Black Demon auch vollmundig „Go fight kill, Erazer“, um später noch eins draufzusetzen – Bassist Fredi war einst für zwei Shows bei Assassin eingesprungen, doch die Jungs attestierten ein eher schwaches Abschneiden und entschieden sich anders. Zum Glück für Erazer, die wohl nicht zu Unrecht als die größte Black Thrash-Hoffnung aus dem Pott, wenn nicht sogar bundesweit gilt.

Davon ist ja auch nicht nur Unholy Metal Mayhems Vasili überzeugt, der am Merchstand meinte: „Die Jungs sollen weniger Dissection und mehr alte Sodom zocken, dann werden sie noch viel besser“. Zumindest bekamen Vasili, der auch im dichtesten Gedränge in der ersten Reihe zu finden war, und Jeremy den Song „Demise Of The Unhollowed“ gewidmet – horns up dafür.

Aber auch alle anderen Anwesenden machten den Triumpf des Erazer-Clans perfekt – unmittelbar tönten sogar Erazor-Schlachtrufe durch die Kellergemäuer – im dichten Geschiebe schafften es die Fans trotz allem zu headbangen und auch die Pommesgabel zu lüften, und bei „In Darkness“ entwickelte sich die anfängliche Schubserei doch noch in einen Moshpit. „Wir sind Erazor, schaut nur wo wir stehen“ – so lautete die Kampfansage Richtung Headliner – wenn Erazor so weitermachen, dann kann man nur froh sein, die Band noch im solch kuscheligen Rahmen gesehen zu haben – beide Daumen hoch für eine hochtalentierte Band.

Setlist:

Intro
Anguish And Agony
Thrashing Legions
Coalmine Disaster
In Darkness
Demise Of The Unhollowed
Demonic Slaughter

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